Das Land der bra­ven Steu­er­zah­ler

Mit sie­ben Pro­zent An­teil am BIP hat Ös­ter­reich am we­nigs­ten Schwarz­ar­beit in­ner­halb der EU. Vor al­lem die Steu­er­re­form hat den Pfusch ein­ge­dämmt. Die Re­gis­trier­kas­sen­pflicht bringt bis­her hin­ge­gen we­nig.

Kleine Zeitung Steiermark - - WIRTSCHAFT -

We­ni­ger Pfusch in Ös­ter­reich. So könn­te man die ak­tu­el­le Stu­die des Lin­zer Öko­no­men Fried­rich Schnei­der zu­sam­men­fas­sen. Er geht da­von aus, dass die Schwarz­ar­beit heu­er um bis zu 1,5 Mil­li­ar­den Eu­ro zu­rück­ge­hen wer­de. Nicht nur das: Wir wä­ren dann Eu­ro­pa­meis­ter. Mit le­dig­lich sie­ben Pro­zent Schwarz­ar­beit-an­teil am Brut­to­in­lands­pro­dukt wür­de Ös­ter­rei­cher vor Lu­xem­burg lie­gen. Trotz gu­ter in­ter­na­tio­na­ler Plat­zie­rung, die kon­kre­ten Zah­len ha­ben es den­noch in sich: 18,9 Mil­li­ar­den Eu­ro wer­den heu­er in die Schat­ten­wirt­schaft flie­ßen. Der Wert könn­te noch deut­lich nied­ri­ger lie­gen, führt Uni­ver­si­täts­pro­fes­sor Schnei­der aus. Schlüssel da­für wä­re die Ab­schaf­fung der kal­ten Pro­gres­si­on, je­ner steu­er­li­chen Mehr­be­las­tung, die gu­te Tei­le der Lohn­er­hö­hun­gen auf­frisst. Ein The­ma, das in der Re­gie-

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