Raz­zia: Er­mitt­lun­gen ge­gen den Ex-vw-chef aus­ge­wei­tet

Kleine Zeitung Steiermark - - WIRTSCHAFT | 33 -

BRAUN­SCHWEIG

Die Staats­an­walt­schaft Braun­schweig hat nach Haus­durch­su­chun­gen ih­re Er­mitt­lun­gen im Vw-ab­gas­skan­dal deut­lich aus­ge­wei­tet und nimmt auch den frü­he­ren Vor­stands­chef Mar­tin Win­ter­korn stär­ker ins Vi­sier. Ge­gen ihn wer­de auch we­gen des An­fangs­ver­dachts des Be­trugs er­mit­telt, so die Be­hör­de. Es hät­ten sich „zu­rei- chen­de tat­säch­li­che An­halts­punk­te“da­für er­ge­ben, dass Win­ter­korn frü­her als von ihm öf­fent­lich be­haup­tet Kennt­nis von der ma­ni­pu­lie­ren­den Soft­ware und de­ren Wir­kung ge­habt ha­ben könn­te. Win­ter­korn war im Sep­tem­ber 2015 kurz nach Be­kannt­wer­den des Skan­dals von der Vw-spit­ze zu­rück­ge­tre­ten. Er sei sich aber kei­nes Fehl­ver­hal­tens be­wusst, hat­te er da­mals ge­sagt. Win­ter­korn hat un­ter­des­sen er­neut jeg­li­che per­sön­li­che Ver­stri­ckung in die Ab­gas­af­fä­re be­strit­ten. Er ha­be vor Sep­tem­ber 2015 nicht von den Ma­ni­pu­la­tio­nen er­fah­ren. Mar­tin Win­ter­korn

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