Kir­che im Dorf las­sen und die Tie­re im Zoo

Die Eu-ver­ord­nung ge­gen in­va­si­ve Tier­ar­ten in Zoos sorgt bei zwei Le­se­rin­nen für Kopf­schüt­teln.

Kleine Zeitung Steiermark - - LESERFORUM -

„Aus für ,Ali­ens‘ in Tier­gär­ten“, 25. 1.

Hat die EU kei­ne an­de­ren Sor­gen als Tie­re im Zoo? Wenn an­ge­fan­gen wird, Tier­ar­ten aus­zu­schlie­ßen, dann sieht es bald trau­rig aus, wenn wir in ei­nen Tier­gar­ten ge­hen. Schön­brunn ist so schön, und auch Ha­gen­beck und vie­le an­de­re. Das sind ver­ant­wor­tungs­vol­le Be­trie­be, wo Ar­ten­schutz be­trie­ben wird, und es liegt si­cher nicht in de­ren In­ter­es­se, dass Tie­re aus­bre­chen und sich dann un­kon­trol­liert ver­meh­ren. Gera­de Tie­re wie Na­sen­bä­ren, Wasch­bä­ren, Hörn­chen usw. sind Be­su­cher­lieb­lin­ge.

Lasst doch die Kir­che im Dorf und die ver­ant­wor­tungs­vol­len Zoos ih­re Ar­beit so wei­ter­füh­ren wie bis­her. Die Ge­fahr liegt doch vor al­lem bei Pri­vat­per­so­nen, die sich un­be­quem ge­wor­de­ner Tie­re ent­le­di­gen. Nicht um­sonst gibt es im­mer wie­der Be­rich­te über exo­ti­sche Tie­re, die aus­ge­setzt wur­den.

Ich hof­fe, dass sich die Men­schen auch wei­ter­hin an Erd­männ­chen und Co. er­freu­en kön­nen, denn nicht je­der kann um die Welt rei­sen, um sich die Tie­re in ih­rem na­tür­li­chen Le­bens­raum an­zu­schau­en.

Isol­de Schal­has, Tro­faiach

Zu spät

Laut EU müs­sen Ge­mü­se und Obst nach „Vur­schrift“wach­sen! Nun sol­len Zoo-tie­re ver­schwin­den, die schon lan­ge vor der EU hier wa­ren. Wann wer­den die­se Bü­ro­kra­ten per Ge­setz an­ord­nen, wie Men­schen aus­se­hen müs­sen, um der Eu­norm ge­recht zu wer­den? Wenn nicht, was dann? Üb­ri­gens, die­se Eu-ver­ord­nung kommt 20 Jah­re zu spät! EU hin oder her, die Na­tur hat Gott sei Dank ih­re ei­ge­nen Ge­set­ze! Chris­ti­ne Ma­dritsch,

Gört­schach

Fehl­ent­wick­lung

Die vom neu­en Us-prä­si­den­ten Trump ein­ge­lei­te­ten und an­ge­kün­dig­ten Maß­nah­men be­züg­lich Wirt­schafts- und Han­dels­be­schrän­kun­gen wer­den welt­weit kri­ti­siert. Ich glau­be, dass Eu­ro­pa kei­nes­falls bes­ser ist, wenn wir z. B. die Sank­tio­nen ge­gen Russ­land oder die Ver­hand­lun­gen für Ceta oder TTIP be­trach­ten. Seit Jahr­zehn­ten wird die Glo­ba­li­sie­rung oh­ne Wenn und Aber ge­för­dert. Die ak­tu­el­le Ent­wick­lung bei der Wirt­schaft, im Han­del, am Ar­beits­markt­sek­tor in Ver­bin­dung mit der glo­ba­len Völ­ker- wan­de­rung soll­te uns zu den­ken ge­ben. Vie­les liegt durch die Glo­ba­li­sie­rung im Ar­gen.

Klaus Lind­ner, St­ü­bing

Fo­to­vol­ta­ik

Es gibt kei­ne Al­ter­na­ti­ve, wird be­haup­tet. Wir brau­chen das Gra­zer Mur­kraft­werk für die Ver­sor­gung der Elek­tro­au­tos, de­ren An­zahl im­mer schnel­ler wächst. Ei­ne von vie­len Al­ter­na­ti­ven ist die Fo­to­vol­ta­ik auf den Gra­zer Haus­dä­chern.

Für Graz gibt es seit über 20 Jah­ren ei­nen Dach­flä­chen-ka­tas­ter. Die Stadt hat 14 Mil­lio­nen Qua­drat­me­ter Dach­flä­che. Von die­sen ist der An­teil von

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