Pen­si­on in Flam­men: Gäs­te ge­ret­tet

In letz­ter Mi­nu­te konn­ten sich ges­tern zwei Män­ner aus ei­ner bren­nen­den Früh­stücks­pen­si­on in Graz ret­ten.

Kleine Zeitung Steiermark - - STEIERMARK | 17 -

nach­bar­te Wohn­haus der Be­sit­ze­rin über­zu­grei­fen. 36 Mann kämp­fen stun­den­lang ge­gen die Flam­men an. Schließ­lich ge­lingt es ih­nen, das Feu­er ein­zu­däm­men und ein Über­grei­fen auf das Ge­bäu­de da­hin­ter zu ver­hin­dern.

„Die Si­tua­ti­on war dra­ma­tisch“, so Ein­satz­lei­ter Die­ter Pi­lat, „Der Pen­sio­nist muss­te mit ei­ner leich­ten Rauch­gas­ver­gif­tung ins Kran­ken­haus ge­bracht wer­den.“Der Mann konn­te bald wie­der ent­las­sen wer­den.

Am Vor­mit­tag be­ginnt die Feu­er­wehr mit den Auf­räum­ar­bei­ten. „Es fla­ckern noch im­mer Glut­nes­ter auf “, so Ein­satz­lei­ter Karl Gru­ber und Ober­brand­meis­ter Her­mann Zim­mer­mann.

Gre­te Lech­ner, ehe­ma­li­ge „Stern­wirt“-be­sit­ze­rin, ver­folgt das Ge­sche­hen von ih­rem Wohn­haus aus mit. „Zum Glück blieb we­nigs­tens das Haus un­be­schä­digt. Die Feu­er­wehr­män­ner ha­ben Ein­zig­ar­ti­ges ge­leis­tet“, so die Wir­tin. Seit dem Tod ih­res Man­nes be­treibt sie al­lein die Früh­stücks­pen­si­on (acht Zim­mer), die jetzt voll­kom­men aus­ge­brannt ist. Die Scha­dens­hö­he steht noch nicht fest, dürf­te aber enorm sein. Auch das Au­to der Be­sit­ze­rin wur­de zer­stört.

Die Brand­ur­sa­che ist nicht ge­klärt. Die Brand­er­mitt­ler des Gra­zer Stadt­po­li­zei­kom­man­dos ha­ben ih­re Un­ter­su­chun­gen auf­ge­nom­men. Fest steht bis­her nur, wo das Feu­er aus­ge­bro­chen war, näm­lich im Be­reich des Au­to­ab­stell­plat­zes, wo auch Müll­be­häl­ter stan­den.

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