Steinbock & Co wird es zu heiß

Nicht nur die Men­schen, auch Wild­tie­re flüch­ten bei tro­pi­schen Tem­pe­ra­tu­ren – in die Hö­he, aber auch ins küh­le Nass.

Kleine Zeitung Steiermark - - STEIERMARK -

Hir­sche, Gäm­sen und St­ein­bö­cke stei­gen we­gen des Kli­ma­wan­dels um bis zu 135 Me­ter wei­ter in die (küh­le­re) Hö­he auf – zu die­sem Schluss kommt ei­ne Un­ter­su­chung für den Schwei­zer Kan­ton Grau­bün­den. Ein Er­geb­nis, das zwar nicht 1 : 1 auf die stei­ri­schen Wild­tie­re um­ge­legt wer­den kann, so Andrea Rath vom Stei­ri­schen Jagd­schutz­ver­ein. Doch es gilt auch hier­zu­lan­de: „Wenn es heiß ist, zie­hen sich die Wild­tie­re in küh­le­re Ge­fil­de zu­rück“, weiß die Bio­lo­gin.

An­ders als in der Schweiz ist in den Nie­de­ren Tau­ern der Raum nach oben hin aber en­den wol­lend. „Da­durch wird der Le­bens­raum in den hö­he­ren Re­gio­nen zu­neh­mend eng“, sagt Ar­min Deutz, Amt­s­tier­arzt in Murau und Ex­per­te für Wild­tie­re. Hit­zes­tress und Krank­heits­er­re­ger, die in­zwi­schen eben­falls in grö­ße­ren Hö­hen über­le­ben, tra­gen da­zu bei, dass gan­ze Po­pu­la­tio­nen ver­schwin­den. „Ein Kampf ge­gen Wind­müh­len“, sagt Deutz.

Die­se Sei­te bie­tet ei­nen Über­blick über Tier­ar­ten, ih­re Vor­lie­ben und ihr Ver­brei­tungs­ge­biet.

FO­TO­LIA KK

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