Weil we­ni­ger mehr ist Wi­der die Weg­werf­ge­sell­schaft: Wor­an man als Kon­su­ment ein gu­tes Pro­dukt er­kennt, an dem man lan­ge Freu­de hat.

Kleine Zeitung Steiermark - - BESSER LEBEN -

Jdas die­se Kri­te­ri­en er­füllt, wer­de ich lan­ge nut­zen, gut pfle­gen und schmerz­lich ver­mis­sen, wenn es doch ein­mal ka­putt­ge­hen soll­te.“Pro­duk­te wie die­se scho­nen ganz ne­ben­bei das Geld­bör­serl und die Um­welt.

ist aus Sicht des Kon­su­men­ten ei­nes der wich­tigs­ten Kri­te­ri­en – und das gilt so­wohl für die Form als auch für die Funk­ti­on: „Das be­deu­tet zum ei­nen, dass das Pro­dukt nicht nur ak­tu­el­le Be­dürf­nis­se be­frie­digt, son­dern auch an sich ver­än­dern­de Be­dürf­nis­se

oder auf Schnäpp­chen­jagd die Kat­ze im Sack zu kau­fen, rät der Pro­fi zur be­wuss­ten Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Ob­jekt der Be­gier­de: „Wenn ich mir et­was Neu­es kau­fe, schaue ich im­mer, ob ich es wirk­lich brau­che, und dann, ob es die ge­nann­ten Kri­te­ri­en er­fül­len kann. Falls nicht, ver­zich­te ich im Zwei­fels­fall lie­ber auf den Kauf “, er­zählt Lanz aus der ei­ge­nen Pra­xis. „Ich bin auch ger­ne be­reit, für ein bes­ser ge­stal­te­tes Pro­dukt mehr Geld aus­zu­ge­ben, da es mir mehr Freu­de be­rei­tet und ich es da­her so lan­ge wie mög­lich nut­zen wer­de.“

Die ein­gangs ge­nann­te Flut an mit­tel­präch­ti­gen Pro­duk­ten ein­zu­däm­men, hat letzt­lich der Kon­su­ment in der Hand – in­dem er sie nicht kauft.

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