An­ge­klag­ter Arzt gilt als zu­rech­nungs­fä­hig

Je­ner ost­stei­ri­sche Arzt, der sei­ne Kin­der ge­quält ha­ben soll, war laut psych­ia­tri­schem Gut­ach­ten zu­rech­nungs­fä­hig.

Kleine Zeitung Steiermark - - STEIERMARK -

Je­ner ost­stei­ri­sche Arzt, der we­gen Quä­lens oder Ver­nach­läs­si­gens sei­ner da­mals min­der­jäh­ri­gen Kin­der an­ge­klagt ist, war zu­rech­nungs­fä­hig. Zu die­sem Schluss kommt die psych­ia­tri­sche Gut­ach­te­rin Adel­heid Kast­ner.

Die Vor­wür­fe ge­gen den Arzt sind schwer­wie­gend: Er ha­be sich oft selbst ver­letzt und ver­stüm­melt, sich ein­mal so­gar ei­nen Schrau­ben­zie­her in den Bauch ge­rammt. Ei­ne Toch­ter muss­te ihn her­aus­zie­hen. Ei­ne an­de­re Toch­ter soll er dro­gen- ab­hän­gig ge­macht ha­ben, was laut Gut­ach­ter schwe­re Dau­er­fol­gen (Dro­gen­sucht und Epi­lep­sie) nach sich ge­zo­gen hat. Er soll Ma­ri­hua­na an die Kin­der wei­ter­ge­ge­ben ha­ben.

Des­we­gen stand der Be­schul­dig­te be­reits im Jän­ner die­ses Jah­res vor Ge­richt. Die Ver­hand­lung wur­de je­doch ver­tagt. Das Ge­richt gab ein psych­ia­tri­sches Gut­ach­ten in Auf­trag, um zu klä­ren, ob der Arzt zu­rech­nungs­fä­hig war und ob er so ge­fähr­lich ist, dass er in ei­ne An­stalt für ab­nor­me Rechts­bre­cher ein­ge­wie­sen wer­den muss.

Die­ses Gut­ach­ten liegt nun

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