„Söld­ner“Ney­mar

222 Mil­lio­nen Eu­ro: Ney­mar wech­selt von Bar­ce­lo­na zu Pa­ris und ern­tet da­für harte Kri­tik von den Me­di­en.

Kleine Zeitung Steiermark - - LEUTE -

Jetzt ist es be­schlos­se­ne Sa­che: Bar­ce­lo­na muss den bra­si­lia­ni­schen Su­per­star (25) zie­hen las­sen. Pa­ris Saint-ger­main ist be­reit, die Re­kor­d­ab­lö­se­sum­me von 222 Mil­lio­nen Eu­ro an die Ka­ta­la­nen zu über­wei­sen. Am Mitt­woch fuhr der Of­fen­siv­spie­ler ge­gen neun Uhr im Trai­nings­zen­trum von Bar­ce­lo­na vor, ver­ließ es um 9.42 Uhr be­reits wie­der. In die­ser Zeit soll er Trai­ner

(53) dar­um ge­be­ten ha­ben, das Trai­ning aus­las­sen zu dür­fen, um sich „um sei­ne sport­li­che Zu­kunft zu küm­mern“. Auch bei sei­nen Team­kol­le­gen ha­be er sich ver­ab­schie­det und sie über sei­ne Zu­kunfts­plä­ne in­for­miert. „Der Spie­ler ha­be sei­nen Wil­len be­kun­det, den Klub zu ver­las­sen“, teil­te Bar­ce­lo­na da­nach mit. Ka­ta­la­ni­sche Me­di­en schimpf­ten den Olym­pia­sie­ger von 2016 als „Söld­ner“und „Ego­is­ten“, der „al­le ge­täuscht“ha­be. Für den Bra­si­lia­ner kom­me „der Fuß­ball erst nach dem Mar­ke­ting“, schrieb „Sport“-ko­lum­nist Um kei­ne Pro­ble­me mit dem „Fi­nan­ci­al Fair­play“zu be­kom­men, soll sich der Spie­ler selbst aus sei­nem noch bis 2021 lau­fen­den Ver­trag kau­fen. Die da­für nö­ti­gen 222 Mil­lio­nen Eu­ro soll er aber um­ge­hend vom Qa­tar Sports In­vest­ment zu­rück­krie­gen, Zu­satz­zah­lun­gen für ei­ne Bot­schaf­ter­rol­le für die WM 2022 in Ka­tar in­klu­si­ve. Der staats­fi­nan­zier­te Fonds ist Be­sit­zer von PSG.

AP, APA

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