Di­gi­ta­le Glück­sen­gel

... und ei­ne stei­ri­sche App für Neu­see­lands Rheu­ma­pa­ti­en­ten. War­um „Psych Tech“und „He­alth Tech“als Hoff­nungs­märk­te für Jung­un­ter­neh­men gel­ten.

Kleine Zeitung Steiermark - - WIRTSCHAFT -

Das Glück ist kein Vo­gerl, son­dern trai­nier­bar wie ein Mus­kel.“Die Übun­gen da­zu bie­tet Chris­toph Sch­ned­litz mit sei­ner App Hi­mo­ment an. Seit fünf Jah­ren be­schäf­tigt sich der Gra­zer in­ten­siv mit Glücks­for­schung, nun will er hel­fen, an­de­re glück­lich zu ma­chen. „Mit recht smar­ten Al­go­rith­men“, wie er im Ge­spräch er­klärt. Im Zen­trum der auf wis­sen­schaft­li­cher Glücks­for­schung be­ru­hen­den App steht die Auf­zeich­nung glück­li­cher Mo­men­te durch die Nut­zer selbst. Spä­ter fragt die App, wel­cher der ge­spei­cher­ten Mo­men­te ei­nen denn glück­li­cher ma­che.

Durch die­sen „Ent­schei­dungs­kon­flikt“, so Sch­ned­litz, wür­den „Zen­tren im Hirn ak­ti­viert, die mit dem Glücks­sys­tem eng ver­bun­den sind“. Au­ßer­dem soll die App den Nut­zer da­durch bes­ser ken­nen­ler­nen und ihn mit­tels künst­li­cher In­tel­li­genz ge­zielt mit der Er­in­ne­rung an „rich­ti­ge“Mo­men­te un­ter­stüt­zen.

Ge­ne­rell gilt der Markt für „Psych Tech“, al­so die Ver­schmel­zung von Psy­cho­lo­gie und Hoch­tech­no­lo­gie, als be­son­ders rasch wach­send – zu­min­dest in den USA. Dort wer-

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