Kar­ma­sin ver­lässt Po­li­tik

Kleine Zeitung Steiermark - - POLITIK -

Fa­mi­li­en­mi­nis­te­rin schei­det aus der Po­li­tik aus. In ei­nem In­ter­view für die Sams­tags­aus­ga­be der „Pres­se“kün­digt sie an, wie­der in ih­ren Be­ruf als Mei­nungs­und Mo­tiv­for­sche­rin zu­rück­zu­keh­ren. Sie ha­be sich und ih­rer Fa­mi­lie ver­spro­chen, dass sie sich in die­ser Le­gis­la­tur­pe­ri­ode mit al­ler Kraft für die Fa­mi­li­en in Ös­ter­reich ein­set­zen wer­de. Aber „ich woll­te nie Be­rufs­po­li­ti­ke­rin wer­den“.

Die SPÖ leg­te am Tag nach dem Bun­des­par­tei­rat mit der Prä­sen­ta­ti­on der ers­ten Wahl­pla­ka­te nach. Zen­tra­ler Slo­gan ist „Ho­len Sie sich, was Ih­nen zu­steht“, The­men sind Ar­beit, Pen­sio­nen und Steu­er­sen­kung. An der Sei­te von Spit­zen­kan­di­dat das Wahl­kampf­ge­sicht SPÖ für die Frau­en.

Kerns Sohn Ni­ko ist als po­li­ti­scher Kopf bei der 2016 aus der Tau­fe ge­ho­be­nen „Sek­ti­on oh­ne Na­men“ak­tiv, die aus- der drück­lich auch jun­ge Men­schen, die nicht der SPÖ an­ge­hö­ren, an­spricht. An sei­ner Sei­te: der Rechts­an­walt

ein ge­bür­ti­ger Kärnt­ner. Er wur­de auf Platz 15 und da­mit über­ra­schend weit vor­ne auf der Bun­des­lis­te ge­reiht.

Die FPÖ zieht mit ei­nem „Ös­ter­reich zu­erst“-pro­gramm in den Wahl­kampf. „Ge­ne­rell ent­zü­ckend“fin­det FPÖCHEF

die An­sa­gen, die der­zeit aus SPÖ und ÖVP kom­men. „Da tun ja bei­de Sei­ten so, als wä­ren sie nicht in der Re­gie­rung ge­we­sen.“Im Spö-wahl­pro­gramm or­tet der FPÖ-CHEF vie­le Sprech- und Mar­ke­ting­bla­sen.

Stra­che for­dert den Aus­schluss von „Sche­in­staats­bür­gern“tür­ki­scher Her­kunft bei der Wahl und sieht 20.000 Fäl­le. Aus dem In­nen­mi­nis­te­ri­um heißt es, man ha­be da­zu be­reits ein Gut­ach­ten in Auf­trag ge­ge­ben und die Dop­pel­staats­bür­ger­schaf­ten wür­den von den Län­dern ge­prüft.

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