Wir hal­ten Sie auf dem Lau­fen­den

Kleine Zeitung Steiermark - - MEINUNGEN 11 -

Die nächt­li­che Un­wet­ter­ka­ta­stro­phe hielt ges­tern die Stei­er­mark in Atem. Schon ab den frü­hen Mor­gen­stun­den be­rich­te­ten un­se­re Mit­ar­bei­ter aus den be­trof­fe­nen Re­gio­nen prak­tisch im Mi­nu­ten­takt un­ter der Re­gie von Bun­des­land­re­dak­teur auf den di­gi­ta­len Platt­for­men, der Klei­nen Zei­tung, Desk­top und Smart­pho­ne-app. Wir in­for- mie­ren über das Wü­ten der Ur­ge­wal­ten in der Ober­stei­er­mark, über den groß­ar­ti­gen Ein­satz Hun­der­ter Hel­fer der Feu­er­wehr, über ver­mur­te Stra­ßen, ab­ge­schnit­te­ne Tä­ler.

Noch sind die Un­wet­ter nicht vor­bei. Wir hof­fen für die Men­schen der Re­gi­on, dass das Schlimms­te aus­ge­stan­den ist. Wir hal­ten Sie auch heu­te di­gi­tal auf dem Lau­fen­den.

MBit ei­nem mil­li­ar­den­schwe­ren Boy­kott wol­len die USA Nord­ko­rea in die Knie zwin­gen. Es ist die bis­her dras­tischs­te Straf­maß­nah­me ge­gen das kom­mu­nis­ti­sche Re­gime in Pjöng­jang.

Ob die Wirt­schafts­sank­tio­nen ein taug­li­ches Mit­tel sind, um das nu­klea­re Pro­blem auf der ko­rea­ni­schen Halb­in­sel zu lö­sen, darf be­zwei­felt wer­den. Je lau­ter Us-prä­si­dent Trump mit dem Sä­bel ras­selt, des­to ag­gres­si­ver ant­wor­ten Dik­ta­tor Kim Jong-un und sei­ne Ge­ne­rä­le: Vor we­ni­gen Ta­gen feu­er­te Nord­ko­rea die zwei­te Ra­ke­te bin­nen ei­nem Mo­nat ab, die nu­klea­re Spreng­kör­per an Us-fest­land brin­gen könn­te.

Was tun? Ein Krieg ist das Letz­te, was sich die USA wün­schen. Dass Wa­shing­ton wie­der­um di­rekt mit Kim ver­han­delt, ist il­lu­so­risch. Die Be­din­gung der USA da­für wä­re, dass Pjöng­jang auf sei­ne Atom­bom­be ver­zich­tet. Doch das ist aus­ge­schlos­sen, da Kim sich da­mit sei­ner Herr­schafts­grund­la­ge be­rau­ben wür­de. leibt die Op­ti­on, über Chi­na Druck auf Nord­ko­rea aus­zu­üben. Pe­king ist der letz­te Ver­bün­de­te des in­ter­na­tio­nal iso­lier­ten Lan­des. Es wä­re hoch an der Zeit, dass es sei­ne welt­po­li­ti­sche Ver­ant­wor­tung wahr­nimmt und Pjöng­jang zur Ver­nunft ruft.

Aber Chi­na spielt sein ei­ge­nes, un­durch­sich­ti­ges Spiel. Es hat kein In­ter­es­se am Zu­sam­men­bruch des Kim-re­gimes. Und was die Ge­men­ge­la­ge zu­sätz­lich er­schwert: Die Füh­rung in Pe­king hat mit dem geo­po­li­tisch irr­lich­tern­den Trump noch kei­ne Ge­schäfts­grund­la­ge ge­fun­den. So­lan­ge die­se fehlt, brennt die Lun­te am nord­ko­rea­ni­schen Pul­ver­fass wei­ter.

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