Tram­po­lin­sprung in den Wahl­kampf

Heu­te star­tet der ORF sei­ne „Som­mer­ge­sprä­che“. Ein al­tes For­mat, das sich seit Jah­ren wie­der gro­ßer Be­liebt­heit er­freut.

Kleine Zeitung Steiermark - - BLICK IN DIE WOCHE -

Auf den ers­ten Blick schei­nen te­le­vi­sio­nä­re „Som­mer­ge­sprä­che“ana­chro­nis­tisch. Ein­stün­di­ge Fern­seh­in­ter­views mit ei­nem ein­zi­gen Po­li­ti­ker wir­ken we­der mo­dern noch son­der­lich auf­re­gend. Und es stimmt schon, das 1981 un­ter dem Ti­tel am Frei­tag“ge­star­te­te For­mat hat­te auf­grund sei­ner Ver­staubt­heit sei­ne Schwä­che­pha­sen: 2011 et­wa sa­hen die fünf Ge­sprä­che im Schnitt nur 349.000 Ös­ter­rei­cher. Aber der ORF pass­te sich dem Zei­ten­wan­del an und wech­sel­te sei­ne Mo­de­ra­to­ren eben­so oft wie den Look der Sen­dung. Nicht aus Ver­zweif­lung, son­dern um Jahr für Jahr Neu­es zu bie­ten, oh­ne das Herz­stück an­zu­tas­ten: das Ge­spräch.

Die Rech­nung ging auf, denn seit 2011 lie­gen die Durch­schnitts­quo­ten der „Som­mer­ge­sprä­che“zwi­schen 663.000 (mit Su­san­ne Schnabl 2016) und 752.000 (mit Hans Bür­ger 2015) Zu­se­hern. Auf­ge­wer­tet mit pfif­fi­gen Po­li­ti­ker­por­träts, Fra­gen des Pu­bli­kums oder in­ter­es­san­ten Lo­ca­ti­ons schät„po­li­tik

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