Man ist nie „zu alt“

Kleine Zeitung Steiermark - - TRIBÜNE -

Hier tip­pen, da swi­pen, al­so drü­ber­wi­schen – schnell und ge­übt glei­ten die Fin­ger jun­ger Men­schen über das Smart­pho­ne. Was für die meis­ten ei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit ist, kann für äl­te­re Mit­bür­ger über­for­dernd wir­ken. Die Schrift ist klein und eben­so sind es die Sym­bo­le, mit de­nen man die Apps star­tet. Da kann es schon ein­mal sein, dass man die­se mit dem Fin­ger nicht trifft. Nur die we­nigs­ten Pro­gram­mie­rer neh­men beim Er­schaf­fen ih­rer Apps dar­auf Rück­sicht. Masa­ko Wa­ka­miya tut es. Die Ja­pa­ne­rin kennt die Ge­bre­chen des Al­ters aus ei­ge­ner Er­fah­rung: Sie ist 82. Doch auf die Tech­nik woll­te sie nicht ver­zich­ten und hat sich selbst das Pro­gram­mie­ren bei­ge­bracht. Für das ipho­ne hat sie das be­lieb­te Spiel „Hin­adan“ent­wi­ckelt, spe­zi­ell an die Be­dürf­nis­se von Se­nio­ren an­ge­passt. Ein be­ein­dru­cken­des Bei­spiel da­für, dass man nie zu alt ist, et­was neu­es zu ler­nen.

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