Ver­liebt in Na­xos

Kleine Zeitung Steiermark - - TRIBÜNE -

Ich ha­be mich be­reits An­fang der 1990er-jah­re auf Na­xos in Na­xos ver­liebt. So rich­tig mit Schmet­ter­lin­gen im Bauch und al­lem, was da­zu­ge­hört. Was macht Na­xos so be­son­ders? Ich kann es nicht sa­gen, aber ich weiß, dass es so ist. So floss es mir wört­lich auch für mein Buch, das ich über mei­ne Lieb­lings­in­sel der Ky­kla­den ge­schrie­ben ha­be, aus der Fe­der. Die Far­ben der Na­tur sind auf Na­xos ein ein­zig­ar­ti­ges sinn­li­ches Er­leb­nis. Die­ses grie­chi­sche Ei­land ist für mich die In­sel der Frei­heit. Hier ver­spü­re ich das be­frei­te At­men, los­ge­löst von den im Beruf zu­neh­men­den Ein­gren­zun­gen. Mit die­sem schö­nen, schwe­re­lo­sen Ge­fühl lau­fe ich an den we­ni­gen Ta­gen im Jahr, die ich dort ver­brin­ge, täg­lich ei­nem be­son­de­ren Hö­he­punkt auf mei­ner Jog­gingstre­cke ent­ge­gen. Ge­nau an der Wen­de­stel­le ge­währt mir ein Fels­vor­sprung ei­nen fan­tas­ti­schen Aus­blick auf das Ägäi­sche Meer. Na­xos ist mein Pa­ra­dies auch we­gen der Freun­de, die ich dort ge­won­nen ha­be. Für mich ist die In­sel ein Ener­gie­re­ser­voir, vor al­lem an „mei­nem“Strand. Dort sind we­ni­ge Men­schen und mit Fas­zi­na­ti­on fol­ge ich dem nach­mit­tä­gi­gen Schau­spiel, wenn das Son­nen­licht das Meer von Blau in glit­zern­des Sil­ber ver­wan­delt.

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