Tanz­bär wird aus Pöltl kei­ner mehr

Nba-spie­ler Ja­kob Pöltl will mit Ös­ter­reich zur Bas­ket­ball-wm. Was er an der Hei­mat schätzt und war­um ihm Tan­zen nicht liegt.

Kleine Zeitung Steiermark - - SPORT -

Ja­kob Pöltl hat in Ös­ter­reich zu­min­dest ei­nen klei­nen Bas­ket­ball-boom aus­ge­löst. Nicht un­be­grün­det, im­mer­hin hat der Wie­ner es als ers­ter rot-weiß-ro­ter Ak­teur in die Na­tio­nal Bas­ket­ball As­so­cia­ti­on (NBA) ge­schafft. Nach sei­ner ers­ten Sai­son bei den To­ron­to Rap­tors kämpft der 21Jäh­ri­ge der­zeit mit dem Na­tio­nal­team dar­um, sich für die Welt­meis­ter­schaft 2019 in Chi­na zu qua­li­fi­zie­ren. Die Rech­nung ist denk­bar ein­fach. Folgt am Sams­tag (Schwe­chat, 16 Uhr) ein Sieg ge­gen Al­ba­ni­en, steht man in der letz­ten Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de und muss in ei­ner Sech­ser­grup­pe in die Top drei kom­men. „Ge­gen Al­ba­ni­en ist es ein Pflicht­sieg“, sagt Pöltl, dem bei den Na­tio­nal­team­trai­nings­ein­hei­ten zwei To­ron­to-scouts über die Schul­ter schau­ten, ob er auch Gas gibt.

merkt man die Freu­de an, das Tri­kot der Na­tio­nal­mann­schaft über­zu­strei­fen. „Für das Va­ter­land zu spie­len, ist ei­ne rie­si­ge Eh­re. Mir macht es Spaß, in die­sem Team zu sein“, er­zählt Pöltl, der sich auch als Bot­schaf­ter des Bas­ket­ball-sports sieht. „Die ge­stei­ger­te Wahr­neh­mung und Be­geis­te­rung in der Öf­fent­lich­keit tau­gen mir voll. Vor zehn Jah­ren, als ich an­ge­fan­gen ha­be, hat der Bas­ket­ball nicht so ei­nen ho­hen Stel­len­wert ge­habt. will wei­ter mei­nen Teil da­zu bei­tra­gen, die­ses In­ter­es­se wei­ter zu stei­gern.“

Der Cen­ter, der es in Nord­ame­ri­ka ge­wohnt ist, vor bis zu 20.000 Zu­se­hern zu agie­ren, muss sich bei Län­der­spie­len in der Hei­mat mit 1500 Zu­se­hern be­gnü­gen. „Was da aber in den Hal­len ab­geht, ist fan­tas­tisch. Lie­ber ei­ne klei­ne und fei­ne Hal­le, die voll ist und in der rich­tig Krach ge­macht wird, als ei­ne gro­ße Are­na, in der es lei­se ist, weil sie nur halb ge­füllt ist“, er­klärt Pöltl, der sich von sei­nen El­tern ku­li­na­risch ver­wöh­nen lässt. „Ich schät­ze das Es­sen in To­ron­to wirk­lich, aber Wie­ner Schnit­zel oder Ma­ril­len­knö­del sind schon ganz be­son­ders. Zum Glück ha­be ich noch nie Ge­wichts­pro­ble­me ge­habt.“

Wenn, dann wird der­zeit nur Mus­kel­kraft zu­ge­legt, um in der NBA ge­gen die welt­bes­ten Ko­nich

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