Vor vol­lem Haus heißt es kämp­fen bis zum Um­fal­len

Kleine Zeitung Steiermark - - SPORT -

Mit ei­nem frei­en Nach­mit­tag für die Mann­schaft ist der Trai­nings­lehr­gang in Wien, in dem man sich zwar nur vier Ta­ge, aber in­ten­siv auf den Sams­tag­geg­ner Wa­les vor­be­rei­tet hat, zu En­de ge­gan­gen. Heu­te fliegt die Trup­pe von Te­am­chef nach Car­diff, wo am Abend das Ab­schluss­trai­ning im Car­diff Ci­ty Sta­di­um statt­fin­den wird. Die­ses wird am Sams­tag mit rund 33.000 Zu­se­hern ge­füllt und aus­ver­kauft sein.

Das dürf­te kalt­las­sen, weil er es ge­wohnt ist, in vol­len Sta­di­en zu spie­len. Der Su­per­star des FC Bay­ern Mün­chen wird am Sams­tag im Mit­tel­feld zum Ein­satz kom­men. „Ich ha­be schon oft ge­zeigt, dass ich die­se Rol­le spie­len kann. Mit an­de­ren Sa­chen be­schäf­ti­ge ich mich nicht“, sagt der 25-Jäh­ri­ge, der mit der in ihn ge­setz­ten ge­stei­ger­ten Er­war­tungs­hal­tung gut um­ge­hen kann. „Es ist mein An­spruch, dass die Er­war­tun­gen zu Hau­se sehr hoch sind. Das kommt nicht von un­ge­fähr, weil ich glau­be, dass ich die Lat­te hoch­ge­legt ha­be. Das

Gwar im­mer mein per­sön­li­ches Ziel. Ich will ganz oben sein und auf höchs­tem Ni­veau spie­len.“

Ent­schei­dend wird am Sams­tag sein, aus dem 2:2-Re­mis im Vor­jahr in Wien ge­lernt zu ha­ben. „Da ha­ben wir ein Tor aus ei­nem Ein­wurf be­kom­men. Wir ha­ben den Geg­ner ana­ly­siert und Lö­sun­gen er­ar­bei­tet“, sagt der Wie­ner, der sei­nen Klub lobt, weil die­ser nicht Un­sum­men bei Trans­fers be­zahlt: „Bay­ern hat im­mer schon cle­ver agiert, was das Geld be­trifft.“eld war auch The­ma bei der für 27,9 Mil­lio­nen Eu­ro von Sto­ke zu West Ham ge­wech­selt ist. „Das ist ei­ne Wert­schät­zung für mich und mei­ne Fa­mi­lie. Durch sie bin ich dort, wo ich bin“, sagt der Flü­gel­spie­ler, der in der zwei­ten Li­ga­par­tie we­gen ei­nes Ell­bo­gen­checks die Ro­te Kar­te sah. „Es war un­glück­lich. Wenn er auf­recht steht, er­wi­sche ich ihn nicht dort, wo ich ihn er­wischt ha­be.“Die Marsch­rou­te ge­gen Wa­les ist klar: „Je­der soll­te für den an­de­ren kämp­fen bis zum Um­fal­len.“

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