SPÖ und Grü­ne nütz­ten zwei­te Test­chan­ce

Kleine Zeitung Steiermark - - FRONT PAGE - Tho­mas Ku­hel­nik

Mit­te Sep­tem­ber ha­ben wir die Graz-ge­schäfts­stel­len von sie­ben Par­tei­en un­ter dem fik­ti­ven Na­men Si­mon Eder per Mail test­wei­se an­ge­schrie­ben. Si­mon wol­le, hieß es in dem Schrei­ben, mit­ar­bei­ten und den Spit­zen­kan­di­da­ten tref­fen. Bei Auf­lö­sung der An­fra­ge am 1. Ok­to­ber hat­ten sich FPÖ, KPÖ und die Lis­te Pilz (wie be­rich­tet) ge­mel­det.

Das Fa­zit des pla­ka­ti­ven Tests schloss mit der Be­mer­kung, der E-mail-ac­count blei­be noch ei­ne Wo­che ak­tiv. Mit der SPÖ (nach ei­nem Tag) und den Grü­nen (nach vier Ta­gen) ha­ben dies zwei der vier üb­ri­gen Par­tei­en noch ge­nützt. So schrieb die SPÖ, dass sie sich je­der­zeit freue, wenn sich Men­schen zwecks En­ga­ge­ment bei ih­nen mel­den. Mit die­sen Per­so­nen neh­me man selbst­ver­ständ­lich Kon­takt auf: „Manch­mal dau­ert es lei­der et­was län­ger, vor al­lem in Wahl­kampf­zei­ten.“Auch die Gra­zer Grü­nen mel­de­ten sich mit ei­ner Ent­schul­di­gung für die ver­spä­te­te Ant­wort – das Mail sei nicht an die zu­stän­di­ge Per­son wei­ter­ge­ge­ben wor­den. Denn grund­sätz­lich freue man sich über je­de eh­ren­amt­li­che Un­ter­stüt­zung.

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