„Ein Um­den­ken ist im Kopf je­des Ein­zel­nen not­wen­dig“

Kleine Zeitung Steiermark - - FRONT PAGE -

Le­ser ru­fen die Po­li­ti­ker zu drin­gen­dem Han­deln auf, da­mit die Bö­den, die noch nicht ver­baut wur­den, für Na­tur und Land­wirt­schaft ge­ret­tet wer­den kön­nen.

„Bo­den­lo­ser Ver­brauch von Flä­chen“, 13. 11.

Gro­ßes Bra­vo zur Ti­tel­ge­schich­te über das Zu­be­to­nie­ren un­se­rer Na­tur! Ja, das muss lau­fend in un­se­re Hir­ne ein­ge­bläut wer­den: Wie wir al­le ge­lernt ha­ben, dass Rau­chen schäd­lich ist, müs­sen wir nun ler­nen, dass wir Hu­mus auf Ge­deih und Ver­derb schüt­zen und er­hal­ten müs­sen, da wir sonst bald nichts mehr zu es­sen ha­ben. Bes­ten Hu­mus brau­chen wir für un­se­re Nah­rung, Hu­mus bin­det CO2, Hu­mus schützt vor Über­flu­tun­gen, da in ihm das Was­ser ver­si­ckern kann, was gibt es Bes­se­res? Hu­mus ist wert­vol­ler als Gold! Aber Hu­mus ist höchst hei­kel, denn er „wächst“in 100 Jah­ren nur um ei­nen Zen­ti­me­ter.

Dr. Rainer Hau­er, Graz tel zu ge­währ­leis­ten. So lan­ge ei­ne Raum­ord­nung es zu­lässt, dass das Land wei­ter zer­sie­delt wird, läuft et­was schief.

Klar ist: Kei­ne ent­wi­ckel­te Ge­sell­schaft kommt oh­ne In­fra­struk­tur aus. Ein ge­wis­ses Maß an Bo­den­ver­sie­ge­lung ist un­er­läss­lich. Be­son­ders in der Süd­ost­stei­er­mark ha­ben ei­ni­ge Bür­ger­meis­ter durch ih­re Baufreu­dig­keit gro­ße und frucht­ba­re Land­wirt­schafts­flä­chen et­wa für Sied­lungs- und Ver­kehrs­zwe­cke ver­bau­en las­sen.

Laut Me­di­en wur­de mehr­mals ein Raum­ord­nungs­ge­setz zur dras­ti­schen Re­du­zie­rung der Flä­chen­ver­bau­ung vom Land Stei­er­mark ge­for­dert, aber bis­her ist nichts ge­sche­hen. Wo blei­ben die Ver­ant­wort­li­chen? Die Na­tur muss uns al­len zu Er­ho­lungs­zwe­cken und für ei­ne funk­tio­nie­ren­de ge­sun­de Um­welt et­was wert sein.

Kirch­berg/raab

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