Die Face­boo­kBür­ger­meis­ter

Kleine Zeitung Steiermark - - GRAZ - Von Ro­bert Preis

So­zia­le Me­di­en sind na­tür­lich auch in der Po­li­tik ein gän­gi­ges Mit­tel, um die Be­völ­ke­rung zu er­rei­chen. Wir stel­len die Pro­fis un­ter den Orts­chefs vor.

Ha­rald Mul­le, Bür­ger­meis­ter von Grat­wein-stra­ßen­gel, kün­dig­te vor ei­ni­gen Ta­gen ei­nen gro­ßen Schritt an: „Ich wer­de mir dem­nächst ein Face­book-pro­fil zu­le­gen, da­mit ich schnel­ler auf An­fra­gen re­agie­ren und die Leu­te auf­klä­ren kann.“Der Orts­chef der größ­ten „Gu“-ge­mein­de geht al­so end­lich ins­netz; ein Schritt, den ihm ei­ni­ge Kol­le­gen vor­aus­ha­ben.

Un­an­ge­foch­ten an der Spit­ze und so­mit So­ci­al-me­dia-ex­per­te ist der Gra­zer Bür­ger­meis­ter Sieg­fried Nagl. Sein Kon­ter­fei ziert gleich zwei ak­tu­el­le Face­book-sei­ten, die es ge­mein­sam auf fast 20.000 Li­kes – al­so „Ge­fällt mir“-er­klä­run­gen brin­gen. Sol­che Fan­sei­ten sind längst pro­ba­tes Mit­tel, um­an­lie­gen zu ver­brei­ten. Noch per­sön­li­cher – manch­mal auch zu per­sön­lich – sind Face­book-pro­fi­le, in de­nen man sich aus­su­chen kann, wer die Nach­rich­ten le­sen darf – Freun­de, Be­kann­te oder al­le oh­ne Ein­schrän­kung. Un­ter den Gu-bür­ger­meis­tern ist Ste­fan Helm­reich, Orts­chef in Lie­boch, ab­so­lu­ter Spit­zen­rei­ter. 4498 Per­so­nen nennt er „Freun­de“, ein­wert, der aber auch hart er­kämpft ist. „Mir ge­fällt, dass ich viel schnel­ler als ein Flug­blatt sein kann. An­de­rer­seits

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