Urteil nach Skan­dal um Bru­st­im­plan­ta­te

TÜV muss kein Schmer­zens­geld zah­len

Kronen Zeitung - - AUSLAND -

Lu­xem­burg.-Nach­dem Skan­dal um min­der­wer­ti­ge Bru­st­im­plan­ta­te im Jahr 2010 müs­sen Frau­en wohl auf Schmer­zens­geld vom TÜV ver­zich­ten. Ein Lu­xem­bur­ger Rich­ter ur­teil­te, dass der Ver­ein nicht grund­sätz­lich ver­pflich­tet ist, Im­plan­ta­te selbst zu prü­fen.

Der TÜV Rhein­land hat­te den Im­plan­tat- Her­stel­ler Po­ly Im­plant Pro­thè­se ( PIP) über­wacht. Hin­wei­se dar­auf, dass das mitt­ler­wei­le in­sol­ven­te Un­ter­neh­men bil­li­ges In­dus­trie- Si­li­kon in die Kis­sen füll­te, fand der Prüf­ver­ein nicht. So ur­teil­te jetzt auch der Eu­ro­päi­sche Ge­richts­hof, dass der TÜV kei­ne Ver­ant­wor­tung für den Skan­dal tra­ge, nach­dem ei­ne

Frau vom TÜV Rhein­land 40.000 Eu­ro Schmer­zens­geld ge­for­dert hat­te.

2010 war be­kannt ge­wor­den, dass in Im­plan­ta­ten bil­li­ges In­dus­triesi­li­kon ver­wen­det wor­den war. Sie wa­ren bei Tau­sen­den Frau­en ge­platzt. Wei­te­re Op­fer muss­ten sich die Si­li­kon­kis­sen her­aus­ope­rie­ren las­sen - al­lein in Deutsch­land und Frank­reich wa­ren es 20.000.

Schä­fer­hün­din „ Ru­mor“- hier po­siert sie mit Herrl Kent Boy­les auf dem Dach des Em­pi­re Sta­te Buil­ding - ist der­zeit der tie­ri­sche Star in New York. Der fünf Jah­re al­te Vier­bei­ner hat bei der re­nom­mier­ten West­mins­ter- Hun­de­show ge­won­nen. In der wich­tigs­ten Ka­te­go­rie „ Best in Show“setz­te sich die Hün­din ge­gen mehr als 2800 Kon­kur­ren­ten durch.

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