Schüs­se auf das Frem­den­amt stel­len Lin­zer Po­li­zei vor Rät­sel

Kronen Zeitung - - ÖSTERREICH - VON CHRISTOPH GANTNER

Ei­ne be­stür­zen­de Ent­de­ckung mach­ten Mit­ar­bei­ter des Bun­des­amts für Frem­den­we­sen und Asyl in Linz: Die stra­ßen­sei­tig ge­le­ge­nen Bü­ros wa­ren be­schos­sen wor­den. Sie ver­stän­dig­ten die Po­li­zei, die an Fens­tern und Fas­sa­de Schuss­spu­ren fand. Of­fen­bar hat­te je­mand mit ei­nem Flobert­ge­wehr auf das Frem­den­amt ge­bal­lert.

Die Mit­ar­bei­ter des Bun­des­amts für Frem­den­we­sen und Asyl schlu­gen am Don­ners­tag­vor­mit­tag Alarm. Sie hat­ten ent­deckt, dass of­fen­bar je­mand mit ei­nem Klein­ka­li­ber­ge­wehr auf das seit dem Vor­jahr an­ge­mie­te­te Bü­ro­ge­bäu­de in der Lin­zer Uni­on­stra­ße 37 ge­schos­se­nen hat­te. Frei­lich sind die Schuss­spu­ren ver­hält-rhält­nis­mä­ßig ge­ring. ng. Die Klein­ka­li­ber-r- Pro­jek­ti­le hat­ten at­ten nur ober­fläch-hli­che Schä­den an­ge­rich­tet. Inn der BFA- Au­ßen-nstel­le wer­den Asyl­an­trä­ge be­ar­bei­tet.

Der omi­nö­se „ An­schlag“stellt die Po­li­zei frei­lich vor Rät­sel. Der Lin­zer Stadt­po­li­zei­kom­man­dant Karl Po­gut­ter re­fe­riert den Er­mitt- lungs­stand: „ Wir wis­sen nicht, was da­hin­ter­steckt. Ob es sich um ei­ne po­li­tisch mo­ti­vier­te Tat han­delt oder ob es eher ei­ne Art Laus­bu­ben­streich war. Vie­le Ju­gend­li­che ma­chen mit Flobert­ge­weh­ren Schieß­übun­gen.“Er­schwe­rend kommt da­zu, dass der Tat­zeit­punkt un­be­kannt ist, schon län­ger her sein kann.

Mit ei­nem Flobert­ge­wehr wur­de ge­schos­sen.

Das Bü­ro­ge­bäu­deg ini der Lin­zerLi Uni­ons­tra-U ße: Hier ist das Frem­den­amt Mie­ter.

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