Krank­hei­ten hin­ter sich las­sen

Mit der Kö­nigs­ker­ze bes­ser vor­an­kom­men

Kronen Zeitung - - ÖSTERREICH -

Gu­te

Be­zie­hun­gen sind si­cher wich­tig, will man et­was er­rei­chen. Wenn auch die Hoff­nun­gen, die man in den ei­nen oder an­de­ren Ent­schei­dungs­trä­ger setzt, manch­mal nur be­grenzt oder gar nicht rea­li­sier­bar sind, so lohnt sich doch al­le­mal der Ver­such, dort vor­stel­lig zu wer­den, um das Mach­ba­re aus­zu­lo­ten. Möch­te man mit Pflan­zen im Hin­blick auf die Ge­sund­heit­ko­ope­rie­ren, so kommt man mei­ner Mei­nung nach auch nicht dar­an vor­bei, als ers­ten Schritt ei­ne gu­te Be­zie­hung zu ih­nen auf­zu­bau­en. Die Groß­blü­ti­ge Kö­nigs­ker­ze ( Ver­bas­cum den­si­flo­rum) macht es ei­nem leicht, in Kon­takt zu ihr zu tre­ten. Denn­sie­be­sitzt ein freund­li­ches und son­ni­ges We­sen, dem sich kaum je­mand ent­zie­hen kann, hat man es ein­mal ent­deckt. Of­fe­nen Au­ges kann der Kräu­ter­in­ter­es­sier­te ihr durch­aus be­geg­nen, er­streckt sich doch ihr Ver­brei­tungs­ge­biet na­he­zu über ganz Eu­ro­pa. Die Kö­nigs­ker­ze wächst zwei­jäh­rig. Im ers­ten Jahr treibt sie ei­ne spin­del­för­mi­ge Wur­zel samt ei­ner Ro­set­te grund­stän­di­ger Blät­ter, aus der sich im zwei­ten Jahr ein grau­grü­ner, wol­li­ger Stän­gel er­hebt, aus dem dann die gold­gel­ben Blü­ten auf­bre­chen. Im Hoch­som­mer ern­tet man die Blu­men­kro­nen samt den Staub­blät­tern und lässt die­se im Schat­ten trock­nen. Die ge­ern­te­te Dro­ge wird am bes­ten licht­ge­schützt auf­be­wahrt. So­sehr die Kö­nigs­ker­ze ei­ne gu­te Be­glei­te­rin für Pha­sen ei­nes grip­pa­len In­fek­tes oder ei­ner star­ken Er­käl­tung ist, so­sehr bleibt sie ei­nem auch da­nach treu, um ih­ren hilf­rei­chen Di­enst an­zu­bie­ten. Denn dann ist es um­so wich­ti­ger, wie­der­um­ins„ nor­ma­le“Le­ben ein­zu­stei­gen un­d­zu­Kräf­ten­zu­kom­men. Die Son­nen­en­er­gie, die un­se­re gelb blü­hen­de Freun­din mit ih­ren Blü­ten gleich­sam in der war­men Zeit ein­ge­fan­gen und ge­spei­chert hat, ist mit­tels ei­ner An­wen­dung auch spä­ter noch ab­ruf­bar.

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