Ar­beits­plät­ze sol­len das Be­zirks­bud­get „ auf­fet­ten“

Kronen Zeitung - - WIEN MITTE - VON PHIL­IPP STE­WART

Im ver­gan­ge­nen Herbst hat das Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men „ Hra­cho­w­i­na“sei­nen Ab­zug aus Wi­en an­ge­kün­digt. Jetzt kehrt, wie be­rich­tet, auch die Fir­ma „ Wurth“nach 70 Jah­ren der Stadt den Rü­cken. Die Be­zir­ke se­hen sich kaum für den Kampf um Ar­beits­plät­ze ge­rüs­tet.

Nie­der­ös­ter­reich wä­re für vie­le Un­ter­neh­mer ein at­trak­ti­ve­rer Stand­ort, und den Be­zir­ken wä­ren beim Kampf um Fir­men fi­nan­zi­ell die Hän­de ge­bun­den, heißt es von vie­len Sei­ten. Ein Um­den­ken wird ge­for­dert. In der Land­stra­ße will man be­reits im De­zem­ber ei­ne Lö­sung

ge­fun­den ha­ben. „ Die An­zahl an Ar­beits­plät­zen soll sich im Be­zirks­bud­get nie­der­schla­gen. Viel­leicht ist auch der Ein­satz man­cher Po­li­ti­ker hö­her, wenn es für die Be­zir­ke mehr Geld gibt“, so ÖVP- Land­stra­ße Klub­ob­mann Ge­org Ke­ri. Ei­ne Re­form der Be­zirks­mit­tel­ver­ord­nung soll das be­werk­stel­li­gen.

Von der Stadt gibt’s jetzt ei­ne Ab­sa­ge. Die Ver­tei­lung der Be­zirks­mit­tel sei be­reits an Di­enst­ge­ber- An­teil be­zie­hungs­wei­se Kom­mu­nal­steu­er ge­bun­den. Bei­de Ab­ga­ben ori­en­tie­ren sich eng an den Ar­beits­plät­zen. Man se­he da­her kei­ne Not­wen­dig­keit, die Be­zirks­mit­tel­ver­ord­nung zu re­for­mie­ren, heißt es aus dem Bü­ro von Fi­nanz­stadt­rä­tin Re­na­te Brau­ner.

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.