„ Geis­ter­fah­rer- Wir­bel“auf A 2

Len­ker 30 Mi­nu­ten ge­schockt Ein­satz nach fal­schem Alarm

Kronen Zeitung - - Österreich - Man­fred Nie­derl

Mehr als 30 Mi­nu­ten lang wur­de am Sams­tag im Ra­dio vor ei­nem Geis­ter­fah­rer ge­warnt, der an­geb­lich auf der Süd­au­to­bahn zwi­schen Graz und Ilz ( Stei­er­mark) un­ter­wegs war. Am En­de gab es dann Ent­war­nung.

Um 8.35 Uhr traf te­le­fo­nisch die Mit­tei­lung ein, dass bei Graz ein Au­to auf die fal­sche Rich­tungs­fahr­bahn ge­ra­ten war und nun in Rich­tung Ilz „ geis­ter­te“. Wie in sol­chen Fäl­len üb­lich, wur­den die Au­to­fah­rer über Ra­dio ge­warnt, ja nicht zu über­ho­len und auf der rech­ten Fahr­bahn­sei­te zu blei­ben. So ging es mehr als ei­ne hal­be St­un­de lang. Dass zahl­rei­che Len­ker mit ei­nem mul­mi­gen Ge­fühl im Bauch in Rich­tung Wi­en fuh­ren, ver­steht sich da wohl von selbst.

Die Po­li­zei fuhr das Au­to­bahn­teil­stück ab, Strei­fen be­zo­gen bei den Auf­fahr­ten ( die der Geis­ter­fah­rer als Ab­fahr­ten hät­te be­nüt­zen könn­ten) mit ein­ge­schal­te­tem Blau­licht Po­si­ti­on. „ Das ist in ei­nem sol­chen Fall üb­lich“, so ein Po­li­zei­be­am­ter. Auch wenn im kon­kre­ten Fall of­fen­bar gar kein „ ech­ter“Geis­ter­fah­rer un­ter­wegs war, son­dern wohl per Te­le­fon fal­scher Alarm ge­schla­gen wor­den war. Kurz nach neun Uhr gab es end­lich Ent­war­nung. In Ös­ter­reich wird pro Jahr im Durch­schnitt vor 360 Geis­ter­fah­rern ge­warnt. Die meis­ten wur­den in der Stei­er­mark und in Nie­der­ös­ter­reich re­gis­triert.

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