Neue In­va­so­ren­rou­te

Kronen Zeitung - - Leserbriefe -

Nach­dem ich am 13 . 9. im ORF 2 die „ ZIB 1“sah, schal­te­te ich um auf ARD und trau­te fast mei­nen Sin­nen nicht, wor­über da be­rich­tet wur­de: Man sah ein mit ca. 100 Men­schen über­füll­tes Schlauch­boot im Schwar­zen Meer. Dies soll in der Tür­kei ab­ge­legt ha­ben, um in Bul­ga­ri­en zu lan­den. Von Bul­ga­ri­en soll es über Ru­mä­ni­en und Un­garn wei­ter­ge­hen in ei­nes der So­zi­al­pa­ra­die­se Ös­ter­reich und/ oder Deutsch­land.

Der ORF hat auch am 14. Sep­tem­ber 2017 um 9 Uhr nicht dar­über be­rich­tet. Hat er es ver­schla­fen, was da auf uns zu­kommt, oder es uns be­wusst ver­schwie­gen?

Die­se Men­schen wur­den über Mo­na­te in der Tür­kei ver­sorgt. Sie sind nicht auf der Flucht nach Gen­fer Flücht­lings­kon­ven­ti­on. Wo­vor soll­ten sie flie­hen? Sie be­fan­den sich in der Tür­kei, meist so­gar un­ter Glau­bens­ge­nos­sen, in Si­cher­heit. Sie ha­ben bei uns kei­nen An­spruch auf Asyl und die da­mit ver­bun­de­nen Rech­te. Dies trifft auch auf aus Ita­li­en zu er­war­ten­de In­va­so­ren zu.

Bei al­lem Mit­ge­fühl für frem­de Men­schen in Ar­mut und Not soll­ten sich eu­ro­päi­sche Po­li­ti­ker in ers­ter Li­nie nicht um Frem­de, son­dern um den Fort­be­stand des aus­schließ­lich von Eu­ro­pä­ern hart er­ar­bei­te­ten Wohl­stands, den Frie­den in Eu­ro­pa und um die Zu­kunft un­se­rer Nach­kom­men küm­mern. Denn ei­ne un­kon­trol­lier­te Zu­wan­de­rung gibt An­lass zur Sor­ge, nicht nur um die Zu­kunft Eu­ro­pas. Heinz Hoff­ber­ger, Hör­sching

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