Kon­tra­punkt zur Schlamm­schlacht

Kronen Zeitung - - Politik -

Die Luft war bei al­len drau­ßen. Am En­de des Wahl­kampfs woll­ten die Kan­di­da­ten wohl auch ei­nen Kon­tra­punkt zur jüngs­ten Schlamm­schlacht set­zen.

Die Ele­fan­ten­run­de ge­riet zum weit­ge­hend rück­sichts­vol­len Kaf­fee­kränz­chen ( nur oh­ne Kaf­fee). Es han­del­te sich eher um fünf Ein­zel­in­ter­views ( wo je­der ein letz­tes Mal sei­ne zen­tra­len Bot­schaf­ten trom­mel­te und sich noch ein­mal an sei­ne Ziel­grup­pen her­an­pirsch­te) als um ei­ne kon­tro­ver­si­el­le De­bat­te. Je­der ver­such­te, auf den letz­ten Me­tern Feh­ler zu ver­mei­den.

Die Cau­sa Sil­ber­stein wur­de an­ge­ris­sen, emo­tio­nal wie zu­letzt wur­de sie nicht. Kern und Kurz bo­gen lie­ber gleich zu ih­ren zen­tra­len Bot­schaf­ten ab. Und die Op­po­si­ti­on ließ die Chan­ce aus, sich an der Re­gie­rung ab­zu­ar­bei­ten.

Bei der Dis­kus­si­on der selbst ge­wähl­ten The­men gab es kaum Über­ra­schen­des. Und so en­de­te der TV- Wahl­kampf zwar ver­söhn­lich, aber auch mit er­mü­de­ten Kan­di­da­ten und ei­nem wohl eben­so emp­fin­den­den Pu­bli­kum.

StrA­te­gie­und Po­li­tik­Be­rA­ter Dr. Tho­mAs Ho­fer

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