Bank Aus­tria ist bei Ge­richt ab­ge­blitzt

Sie muss für Pen­sio­nen 790 Mio. € zah­len

Kronen Zeitung - - Wirtschaft -

Der Ver­fas­sungs­ge­richts­hof ( VfGH) als letz­te In­stanz hat ent­schie­den: Die Bank Aus­tria muss für die Über­tra­gung von 3000 Mit­ar­bei­tern ins ASVG Bei­trä­ge in Hö­he von 790 Mil­lio­nen Eu­ro nach­zah­len. Das ent­spricht dem Bei­trags­satz von 22,8%.

Da es ei­nen der­ar­ti­gen Fall vor­her noch nie gab, be­rief sich die Bank auf Ein­zel­fäl­le ( z. B. wenn ein Be­am­ter in die Pri­vat­wirt­schaft wech­selt), wo man nur 7% vom Brut­to­lohn nach­zah­len muss. So­zi­al­mi­nis­ter Stö­ger er­ließ da­her ein ei­ge­nes Ge­setz, das jetzt das Höchst­ge­richt be­stä­tig­te. Denn, so der VfGH-Vor­sit­zen­de Holzin­ger, die Über­tra­gung der An­sprü­che auf die Pen­si­on sei durch die­ses Ge­setz erst mög­lich ge­wor­den. Ei­ne Bank kann sich nicht auf Kos­ten der Steu­er­zah­ler sa­nie­ren, freu­te sich Stö­ger.

Ver­fas­sungs­rich­ter Ger­hart Holzin­ger.

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