2: 1! Pre­mie­ren- Ju­bel bei Te­am­chef Fran­co Fo­da

Ös­ter­reich Fei­er­te bei der Pre­mie­re des 51- Jäh­ri­gen ei­nen 2: 1- Er­Folg über Uru­gu­ay Der Te­am­cheF er­kann­te viel Po­si­ti­ves, sah aber auch Schwä­chen: „ Hart wei­ter ar­bei­ten!“

Kronen Zeitung - - Erste Seite - Pe­ter Klöbl

BEI SEI­NEM DE­BÜT konn­te der neue Te­am­chef Fran­co Fo­da schon in Mi­nu­te fünf zu­frie­den ap­plau­die­ren: So schnell brach­te Mar­cel Sa­bit­zer ( Bild) Ös­ter­reich im Freund­schafts­spiel ge­gen Uru­gu­ay in Füh­rung, Lou­is Schaub fi­xier­te kurz vor dem Ab­pfiff den Sieg.

Pas­siert auch nicht al­le Ta­ge, dass beim Ab­spie­len der Hym­nen die Ob­jek­ti­ve der Fo­to­gra­fen nicht auf die Spie­ler auf dem Ra­sen ge­rich­tet sind – aber klar, wenn ein Te­am­chef sein De­büt gibt, ist die­ser eben das gro­ße Ob­jekt der Be­gier­de. Al­so schar­ten sich im Hap­pel- Sta­di­on al­le vor dem An­pfiff um Fran­co Fo­da, der erst­mals auf der rot- weiß- ro­ten Bank Platz nahm.

Und schon nach fünf Mi­nu­ten ju­belnd die Fäus­te bal­len durf­te – Mar­cel Sa­bit­zer hat­te so­eben das Pre­mie­ren­tor in der Ära Fo­da er­zielt.

Re­gungs­los nahm der Deut­sche kurz dar­auf den Aus­gleich von Ca­va­ni ent­ge­gen, be­tont ru­hig agier­te er da­nach an der Li­nie, kei­ne Re­de vom „ Ener­gie­bün­del“, wie man Fo­da ei­gent­lich als Sturm- Trai­ner kennt.

Bei al­ler Kon­zen­tra­ti­on auf das Spiel ent­gin­gen ihm nach knapp zwan­zig Mi­nu­ten aber nicht die „ Fran­co Fo­da“- Sprech­chö­re von den Rän­gen. Die er mit Ap­plaus quit­tier­te, auch ein Spruch­band wur­de ent­rollt: „ Vol­ler En­thu­si­as­mus in ei­ne neue Ära – Will­kom­men beim Team Fran­co Fo­da“.

Ös­ter­reichs neu­er Te­am­chef blieb auch nach Sei­ten­wech­sel sei­ner „ Ru­hig- Li­nie“treu, ab und zu ei­ne kur­ze An­wei­sung, mehr nicht. Ehe Fo­da knapp vor Schluss doch noch ein­mal so rich­tig ju­beln durf­te, da Su­per- Jo­ker Lou­is Schaub per Frei-

stoß für ein rot- weiß- ro­tes Hap­py- End sorg­te.

Ein Sieg zum De­büt – im­mer schön, Fo­da er­kann­te viel Po­si­ti­ves („ der Start war gut, nach der Pau­se ha­ben wir es mit dem al­ten 4- 2- 3- 1Sys­tem viel bes­ser ge­macht“), sah aber auch die Schwä­chen: „ Es wa­ren viel zu vie­le Fehl­päs­se da­bei, nach dem gu­ten Start ha­ben wir uns das Le­ben selbst schwer ge­macht, den Geg­ner zum Kon­tern ein­ge­la­den.“

Jun­ge mit Po­ten­zi­al

Letzt­end­lich war Fo­da „ sehr glück­lich, man darf nicht ver­ges­sen, dass wir ge­gen ei­ne ab­so­lu­te TopMann­schaft ge­spielt ha­ben.“

Jetzt gilt es für ihn, „ wei­ter hart zu ar­bei­ten, auf den vie­len gu­ten An­sät­zen auf­zu­bau­en. Ich bin je­den­falls gu­ten Mu­tes für die Zu­kunft, es sind jun­ge Spie­ler mit Po­ten­zi­al da­bei, ich bin über­zeugt, dass wir nächs­tes Jahr bes­ser spie­len wer­den!“

Andrea Fo­da ( o. in der Mit­te), Re­na­te Kristl und An­ni Sz­abics mit Toch­ter Lil­li drück­ten er­folg­reich die Dau­men für Fran­co Fo­da, der nach dem Spiel ju­bel­te und Lou­is Schaub gra­tu­lier­te ( re.).

Sa­bit­zer ( kl. Bild) ju­bel­te über das 1: 0 – kurz vor Schluss flog Schaubs Frei­stoß ins Tor.

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