Ein Tum­mel­platz für Agen­ten

Ös­ter­reich als bri­san­te Dreh­schei­be zwi­schen Ost und West

Kronen Zeitung - - Österreich -

Es kommt nicht von un­ge­fähr, dass Wi­en im­mer wie­der in Filmen und Bü­chern mit Spio­na­ge­ak­ti­vi­tä­ten in Ver­bin­dung ge­bracht wird. Die ( neu­tra­le) La­ge zwi­schen Ost und West – vor al­lem in Zei­ten des Kal­ten Krie­ges – mach­te die Do­nau­me­tro­po­le für Nach­rich­ten­diens­te höchst in­ter­es­sant. Doch Fäl­le von Spio- na­ge sind schon Jahr­zehn­te zu­vor ak­ten­kun­dig. Der ent­tarn­te k. u. k Oberst Redl ( er hat­te für die Rus­sen spio­niert) nahm sich im Jahr 1913 das Le­ben. Die „ Kro­ne“wid­me­te 20 Jah­re spä­ter dem Fall die Sei­te 1.

Zu­letzt sorg­ten auch Ak­ti­vi­tä­ten des USDi­ens­tes NSA in ei­ner Vil­la in Wi­en- Wäh­ring für Wirbel.

Spio­na­ge­ak­ti­vi­tä­ten in Ös­ter­reich sorg­ten stets für Schlag­zei­len – na­tür­lich auch in der „ Kro­nen Zei­tung“, wie die­se Ti­tel­sei­te aus 1933 zeigt.

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