Oh­ne Oma und Opa geht in vie­len Fa­mi­li­en nichts mehr

Koch, Ba­by­sit­ter, „ Tax­ler“ Ein Hoch auf die Groß­el­tern:

Kronen Zeitung - - Österreich -

Glück­lich ( und fle­xi­bel) ist, wer Groß­el­tern bei der Hand hat! Fast ein Drit­tel der un­ter 14- Jäh­ri­gen se­hen Oma und Opa täg­lich. Sie über­neh­men Ba­by­sit­ter- und Fahr­ten­diens­te, ko­chen und ge­ben Nach­hil­fe – und das in den meis­ten Fäl­len zum Null­ta­rif. Da­bei wür­den ih­nen laut ak­tu­el­ler Er­he­bung rund 2100 Eu­ro zu­ste­hen.

Aus­bau der Kin­der­gär­ten hin, Nach­mit­tags­be­treu­ung her – oh­ne Groß­el­tern geht in vie­len Fa­mi­li­en nichts mehr. Ih­re Hil­fe im All­tag wird meist mit ei­nem net­ten Bil­lett zu Weih­nach­ten ab­ge­han­delt. Da­bei über­neh­men sie oft ei­nen zen­tra­len Teil der Er­zie­hung ih­rer En­kel, tre­ten un­ter an­de­rem als Ani­ma­teu­re, „ Tax­ler“und Nach­hil­fe- Leh­rer in Er­schei­nung. Auch mit dem Hund der be­rufs­tä­ti­gen Kin- der muss Gas­si ge­gan­gen wer­den, ein biss­chen put­zen darf’s auch noch sein. Und we­he, wenn ir­gend­wann ein Not­fall ein­tritt . . .

Die Di­enst­leis­tungs­platt­form pron­to­pro. at hat ba­sie­rend auf ih­ren An­ge­bo­ten ver­sucht, ein „ Groß­el­ternMin­dest­ge­halt“zu be­rech­nen. „ Mit ei­nem Au­gen­zwin­kern. Wir woll­ten aber das Be­wusst­sein für die­se Leis­tun­gen schär­fen“, ver­rät Ant­je Lausch von Pron­to­Pro. Das Er­geb­nis: 2100 Eu­ro – Geld, das die meis­ten Fa­mi­li­en kaum auf­brin­gen könn­ten.

Als stets gut auf­ge­leg­te Spiel­ge­fähr­ten ste­hen Groß­el­tern bei Kin­dern im­mer hoch im Kurs

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