HALTUNGSSCHÄDEN VOR­BEU­GEN

SCHUL­BE­GINN Die Pau­sen soll­ten Kin­der zum Her­um­lau­fen nut­zen kön­nen.

Kurier Magazine - Kinder - - Entwicklungsphasen -

Wech­sel­te in kind vom kin­der­gar­ten in die Volks­schu­le, so ent­wi­ckelt es sich vom Spiel- zum Sitz­kind. Be­wegt es sich dann auch in der Frei­zeit kaum noch, kön­nen Haltungsschäden die Fol­ge sein. Denn die kind­li­che wir­bel­säu­le be­fin­det sich noch im wachs­tum und stellt des­halb ei­ne Schwach­stel­le dar. Ein ver­stärk­ter Rund­rü­cken, vor­ge­zo­ge­ne hän­gen­de Schul­ter und der ty­pi­sche Wat­schel­gang sind In­di­zi­en für El­tern, dass die Wir­bel­säu­le des Kin­des zu we­nig be­las­tet wird. Rü­cken- oder Kopf­schmer­zen sind meist vor­pro­gram­miert. Da­mit es nicht so weit kommt, ra­ten Or­tho­pä­den, Be­we­gung in den all­tag zu in­te­grie­ren. Dem Kind zu sa­gen „Mach kei­nen Bu­ckel!“oder „Sitz ge­ra­de!“, bringt­nichts. Viel­mehr­soll­ten El­tern durch ge­mein­sa­me ak­ti­vi­tä­ten ver­su­chen, die rü­cken mus­ku­la­tur des Kin­des da­hin­ge­hend zu stär­ken, dass sich hal­tungs pro­ble­me von selbstv er­ab­schie­den. Es hilft be­reits, wenn der Nach­wuchs ei­nen Teil oder den ge­sam­ten Schul­weg zu Fuß be­wäl­tigt, statt der roll­trep­pe die stie­gen nimmt und in den Schul­pau­sen her­um­läuft. Hal­tungs­tur­nen emp­fiehlt sich erst bei aku­tem Hand­lungs­be­darf.

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