Sechs Tipps für Grün­der

Kurier Magazine - Oberösterreich - - Start-up -

Die ei­ge­ne Idee zu ei­nem Ge­schäfts­mo­dell ma­chen und da­mit Geld zu ver­die­nen ist der Traum vie­ler jun­ger Ös­ter­rei­cher. Um die­sen Traum Rea­li­tät wer­den zu las­sen, fehlt es meist an drei Din­gen: Geld, Wis­sen und Kon­tak­ten.

Drei Pro­ble­me, die sich durch ei­nen In­ves­tor lö­sen las­sen. Ei­nen sol­chen zu über­zeu­gen und für die ei­ge­ne Sa­che zu ge­win­nen, ist al­ler­dings gar nicht so ein­fach. Hier die wich­tigs­ten Stra­te­gie­tipps für Start-ups.

Was zählt, ist die Um­set­zung. Ei­ne Idee zu ha­ben ist schön, doch das reicht nicht aus, denn was zählt ist die Um­set­zung. Hier gilt es, die Är­mel hoch­zu­krem­peln und ein Kon­zept zu schrei­ben und auch­gleich­mit­der Um­set­zung zu be­gin­nen. Nur wer fak­tisch et­was vor­wei­sen kann, darf dar­auf hof­fen, von ei­nem In­ves­tor wirk­lich Geld zu be­kom­men.

Ver­zicht auf Per­fek­tio­nis­mus. Na­tür­lich ha­ben neue Pro­jek­te Ecken und Kan­ten und manch­mal ru­ckelt es, doch wer erst auf den Markt drängt, wenn sein Pro­dukt bis ins letz­te De­tail aus­ge­feilt ist, ver­liert wich­ti­ge Zeit. Oft ist es bes­ser, mit ei­ner gu­ten, aber nicht per­fek­ten Lö­sung den Markt­ein­tritt zu wa­gen, sich da­für aber ei­ne Na­sen­län­ge Vor­sprung zu si­chern. An­tei­le ma­na­gen. Hat man ei­nen In­ves­tor ge­fun­den, geht es na­tür­lich um die An­tei­le. Doch wie viel gibt man dem­je­ni­gen, der ein­steigt? Hier die rich­ti­ge Ba­lan­ce zu fin­den, ist nicht ein­fach. Wich­tig ist, dass man sich auch für die nächs­ten Fi­nan­zie­rungs­run­den noch aus­rei­chend An­tei­le be­hält. Nicht nur das Geld zählt. Wenn der In­ves­tor aus­rei­chend Ka­pi­tal

Ei­ne gu­te Idee al­lei­ne reicht nicht, auch ein In­ves­tor ist ge­fragt. Stra­te­gi­en, wie man ei­nen fin­den könn­te.

mit­bringt, ist das schon mal ein gu­ter An­fang, aber das soll­te nicht al­les sein. Ge­ra­de für jun­ge Un­ter­neh­men sind Netz­wer­ke und sons­ti­ge Hil­fe­leis­tun­gen oft mehr wert als Geld. Des­halb soll­te man sich für In­ves­to­ren ent­schei­den, die ne­ben Ka­pi­tal auch Netz­wer­ke oder an­de­re Vor­zü­ge mit­brin­gen, die zum Bu­si­ness pas­sen. Kämp­fe mit Lei­den­schaft. Un­ter­neh­mer­tum ist ein Aben­teu­er, das man nur mit der rich­ti­gen Ein­stel­lung be­strei­ten kann. Wer kein Durch­hal­te­ver­mö­gen und En­ga­ge­ment mit­bringt, be­zie­hungs­wei­se sich von Rück­schlä­gen aus der Bahn wer­fen lässt, soll­te die Fin­ger von ei­ner Un­ter­neh­mens­grün­dung las­sen. Ach­te auf dein Team. Das Rück­grat je­der er­folg­rei­chen Grün­dung ist das Team. Passt die Ein­stel­lung der Part­ner und Mit­ar­bei­ter, lässt sich ge­mein­sam Gro­ßes be­we­gen. Sind die Zie­le und Vi­sio­nen der Te­am­mit­glie­der schon in der An­fangs­zeit zu un­ter­schied­lich, ist ein Bruch vor­pro­gram­miert. Nicht sel­ten ist da­mit auch der Un­ter­gang jun­ger Un­ter­neh­men ver­bun­den.

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