SPÖ be­er­digt ih­ren Slo­gan „Hol dir, was dir zu­steht“

Kurier (Samstag) - - POLITIK -

Neue Pla­ka­te. Er hat für Auf­re­gung ge­sorgt und da­mit laut ro­ten Kam­pa­gnen­ma­na­gern sei­nen Zweck er­füllt: Chris­ti­an Kerns um­strit­te­ner Slo­gan „Hol dir, was dir zu­steht“. Am Mon­tag war­ten die Ge­nos­sen mit ei­ner neu­en Pla­kat­wel­le für die Na­tio­nal­rats­wahl auf, da­bei wur­de der hef­tig dis­ku­tier­te Spruch nun ab­ge­löst. „Der Slo­gan“, er­klärt man im Um­feld des Kanz­lers, „hat be­wusst pro­vo­ziert und soll­te die Auf­merk­sam­keit auf das So­zi­al­the­ma len­ken“– al­so weg von den The­men Si­cher- heit und Mi­gra­ti­on. Die neu­en Pla­ka­te rü­cken nun das Klas­sen­kampf-The­ma nicht mehr so stark in den Vor­der­grund, wir­ken ver­gleichs­wei­se vor­sich­tig: „Ve­rän­de­rung mit Ver­ant­wor­tung“, lau­tet der neue Spruch des SPÖChefs. The­ma­ti­siert wer­den so­zia­le Si­cher­heit und Wirt­schaft. Laut ei­nem sei­ner Spre­cher soll da­mit der Kanz­ler­bo­nus aus­ge­spielt wer­den, zu­dem ge­he man mit den neu­en Pla­ka­ten zwei The­men an, bei de­nen Kern gu­te Ver­trau­ens­wer­te auf­wei­se.

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.