Raz­zia: Il­le­ga­le Spiel­au­to­ma­ten mit Alarm­an­la­ge und Trä­nen­gas ge­si­chert

Kurier (Samstag) - - CHRONIK -

Glücks­spiel. Von au­ßen sah das Lokal in der Gold­schlag­stra­ße in Wi­en aus, wie ein auf Dau­er ge­schlos­se­nes Ge­schäft. Als die Po­li­zis­ten und Be­am­ten der Fi­nanz­po­li­zei je­doch Don­ners­tag­nach­mit­tag in die Räu­me ein­dran­gen, staun­ten sie nicht schlecht: Men­schen fan­den sie zwar kei­ne vor, da­für aber sechs il­le­ga­le Glücks­spiel­au­to­ma­ten.

Die ein­ar­mi­gen Ban­di­ten und der gan­ze Raum wa­ren von den Be­trei­bern pro­fes­sio­nell ge­gen den Zu­griff der Be­hör­den ge­schützt. Ne­ben Alarm- und Sperr­an­la­gen fan­den die Be­am­ten nicht we­ni­ger als sechs Über­wa­chungs­ka­me­ras und vier selbst­aus­lö­sen­de Reiz­gas­kar­tu­schen, mit de­nen die De­mon­ta­ge der Spiel­au­to­ma­ten ver­hin­dert wer­den soll­te.

Hin­ter­grund war ei­ne ko­or­di­nier­te Ak­ti­on von Po­li­zei und Fi­nanz­po­li­zei. Al­lein sei­tens der Wie­ner Po­li­zei wa­ren u. a. Be­am­te des Lan­des­kri­mi­nal­amts, des Stadt­po­li­zei­kom­man­dos Fünf­haus so- wie ein Zu­griffs­team der Spe­zi­al­ein­heit WEGA im Ein­satz.

Durch ein ab­ge­stimm­tes und ko­or­di­nier­tes Vor­ge­hen al­ler Be­am­ten konn­te der Ein­satz er­folg­reich durch­ge­führt wer­den. Al­le sechs Au­to­ma­ten wur­den be­schlag­nahmt und in die Ver­wahr­stel­len der Fi­nanz­po­li­zei bzw. der Lan­des­po­li­zei ge­bracht. Ver­letzt wur­de bei der De­mon­ta­ge der il­le­ga­len Spiel­au­to­ma­ten trotz der per­fi­den Aus­bau­si­che­run­gen nie­mand.

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