5000 Dol­lar für Cl­in­tons Haa­re: Mann in Haft

Kurier (Samstag) - - INTERNATIONAL -

Auf­ruf. 5000 US-Dol­lar soll­te der­je­ni­ge er­hal­ten, der der frü­he­ren Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­tin Hil­la­ry Cl­in­ton bei ei­ner Prä­sen­ta­ti­on ih­res neu­en Bu­ches die­se Wo­che ein Haar aus­rei­ßen wür­de. Mar­tin Sh­kre­li, der die­sen Auf­ruf auf Face­book ge­pos­tet hat­te, droht nun ei­ne Haft­stra­fe von bis zu 20 Jah­ren. Nicht al­lein des­we­gen: Der US-Phar­ma­un­ter­neh­mer war im Au­gust be­reits we­gen ei­nes Be­trugs­fal­les schul­dig ge­spro­chen wor­den. Der, wie ein Rich­ter ihn nann­te, (Face­book-)Auf­ruf zum tät­li­chen An­griff, ist nun Grund da­für, dass sei­ne Frei­las­sung ge­gen Kau­ti­on auf­ge­ho­ben wur­de. An­lass für den Auf­ruf: Sh­kre­li woll­te mit dem Haar DNA-Se­quen­zen Cl­in­tons ab­glei­chen. Be­kannt wur­de der „meist­ge­hass­te Mann Ame­ri­kas“, wie ihn einst Me­di­en nann­ten, 2015, als er die Rech­te ei­nes Me­di­ka­ments kauf­te und des­sen Preis pro Ta­blet­te dar­auf­hin von 13,50 auf 750 Dol­lar an­hob.

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