Archäo­lo­gen dür­fen wie­der ar­bei­ten, aber nicht in Ephe­sos

Kurier (Samstag) - - INTERNATIONAL -

Si­de und Te­os. Vor ei­nem Jahr ver­bot das tür­ki­sche Au­ßen­mi­nis­te­ri­um ös­ter­rei­chi­schen Archäo­lo­gen die Wei­ter­ar­beit in an­ti­ken Aus­gra­bungs­stät­ten, un­ter ih­nen die wich­tigs­te in Ephe­sos. Seit we­ni­gen Wo­chen dür­fen die Wis­sen­schaf­ter ih­re Ar­beit vor Ort end­lich fort­set­zen – mit ei­ni­gen Be­schrän­kun­gen. Denn die Gra­bungs­li­zen­zen in Ephe­sos und Li­my­ra sind wei­ter blo­ckiert, in Si­de und Te­os wird je­doch wie­der ge­ar­bei­tet. Grund für den Be­schluss war wahr­schein­lich ei­ne Ent­span­nung der po­li­ti­schen Be­zie­hung zwi­schen Ös­ter­reich und der Tür­kei: Seit Ju­li sitzt auch wie­der ein tür­ki­scher Bot­schaf­ter in Wi­en, nach­dem der letz­te ver­gan­ge­nes Jahr in die Tür­kei zu­rück be­or­dert wur­de. Laut Pe­ter Scher­rer, Lei­ter des In­sti­tu­tes für Archäo­lo­gie in Graz, wä­re es heu­er schon zu spät für Aus­gra­bun­gen, jetzt wird ver­mes­sen.

Die Gra­bungs­li­zen­zen in Ephe­sos und Li­my­ra sind wei­ter blo­ckiert

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