Kei­ne Be­rüh­rungs­ängs­te: We Are Sci­en­tists sorg­ten für In­die-Nost­al­gie

Kurier (Samstag) - - KULTUR - – NINA OBERBUCHER

Kri­tik. Für ei­ne Mi­ni-Tour durch Ös­ter­reich und Ita­li­en hat die US-In­die-Band We Are Sci­en­tists die Ar­bei­ten am neu­en Al­bum un­ter­bro­chen. Die ers­te von ins­ge­samt vier Shows be­strit­ten die hu­mor­vol­len Mu­si­ker am Don­ners­tag im Wie­ner Club Fluc – und be­wie­sen da­bei ein­mal mehr ih­re Live-Qua­li­tä­ten.

Gut ge­launt ver­kauf­ten Sän­ger Keith Mur­ray und Bas­sist Chris Cain vor dem Kon­zert ih­re T-Shirts, tran­ken Bier und scherz­ten mit den Fans. Be­rüh­rungs­ängs­te mit dem Pu­bli­kum ken­nen die US-Ame­ri­ka­ner nicht.

Auf der Büh­ne setz­te sich die lo­cke­re Stim­mung – nach­dem die Mu­si­ker in al­ler Ru­he auf­ge­baut hat­ten – fort. Dass an We Are Sci­en­tists wah­re Co­me­di­ans ver­lo­ren ge­gan­gen sind, weiß je­der, der die Band schon ein­mal live ge­se­hen hat. Mit amü­san­ten Dia­lo­gen und ei­ner ab­sur­den Ge­schich­te über die Ent­ste­hung des Fluc sorg­ten Mur­ray und Cain für La­cher.

Nach der at­mo­sphä­risch­ver­träumt klin­gen­den Gra­zer Vor­band LILI star­te­ten auch die In­die-Ro­cker mit „Ma­ke It Ea­sy“eher ru­hig, stimm­ten dann aber tanz­ba­re Hits wie „The Sce­ne Is De­ad“oder „No­bo­dy Mo­ve, No­bo­dy Get Hurt“von ih­rem De­büt­al­bum an. Da­zwi­schen streu­ten sie Songs aus dem ak­tu­el­len, pop­pi­ge­ren Long­play­er „Hel­ter Selt­zer“und lie­ßen das glück­li­che Pu­bli­kum in In­die-Nost­al­gie schwel­gen.

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