Phal­lus-Skulp­tur: Nun wird An­sturm von Wan­de­rern er­war­tet

Kurier (Samstag) - - CHRONIK -

Öt­scher. Ein höl­zer­ner Rie­sen­pe­nis, der, wie be­rich­tet, von Un­be­kann­ten na­he dem Gip­fel des Öt­schers (NÖ) plat­ziert wor­den ist, wur­de bin­nen we­ni­ger St­un­den zum In­ter­net­star. Über das rund ei­nen Me­ter gro­ße Schnitz­werk des bis­her un­be­kann­ten Künst­lers wird in den so­zia­len Me­di­en f lei­ßig dis­ku­tiert. Auf­grund des pro­gnos­ti­zier­ten Schön­wet­ters für das Wo­che­n­en­de wird in der Öt­scher­re­gi­on noch ein­mal vor dem Win­ter re­ger An­sturm von Wan­de­rern er­war­tet.

Wer die am Weg zum Gip­fel­kreuz auf­ge­stell­te Skulp­tur be­stau­nen will, muss den Öt­scher al­ler­dings im Schwei­ße sei­nes An­ge­sichts er­klim­men. Der Som­mer­be­trieb der Berg­bah­nen ist be­reits ein­ge­stellt, der Win­ter­be­trieb ist erst ab 2. De­zem­ber ge­plant. Beim Ma­nage­ment der Öt­scher­lif­te hält sich die Auf­re­gung über das Schnitz­werk in Gren­zen: „Wir wis­sen noch nicht, bei wem wir uns be­dan­ken sol­len. Das Gan­ze hat ei­nen net­ten Wer­be­ef­fekt“, sagt Spre­che­rin Ines Enöckl.

Die Ak­ti­on wur­de ver­mut­lich von meh­re­ren Be­tei­lig­ten durch­ge­zo­gen. Weil noch nicht klar ist, auf wes­sen Grund der Phal­lus steht, gibt es noch kei­ne Re­ak­tio­nen der Grund­be­sit­zer. „Uns ist nur wich­tig, dass durch die Skulp­tur nie­mand ver­letzt wer­den kann. Of­fen­bar hat der Er­schaf­fer ge­wusst, wie es in der Na­tur zu­geht und so­gar ei­nen Wind­schlitz ein­ge­schnit­ten“, schil­dert Enöckl, die am Wo­che­n­en­de selbst zum Kun­stwerk auf­stei­gen will.

Wan­de­rin Ma­ri­ka R. ent­deck­te die Skulp­tur am Don­ners­tag

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