Der New Yor­ker hat vie­le Neu­ig­kei­ten von Adam und Eva

Kurier (Samstag) - - KULTUR - – P.P.

Vo­gel­geis­ter. Soll­te sich je­mand ein­bil­den, er kann ei­nen Es­say schrei­ben: Von Eli­ot Wein­ber­ger darf er nichts le­sen – rasch wür­de er sein Vor­ha­ben auf­ge­ben.

Der New Yor­ker nimmt sich halt nicht so wich­tig wie an­de­re, er brei­tet bloß im­men­ses Wis­sen aus, das er sich auf Rei­sen an­eig­net.

Whio who

Dann ent­steht z.B. ein Es­say über Ver­stor­be­ne mit dem Na­men Chang. Dann macht er mit Lap­pen­krä­hen be­kannt, die mit ih­rem „whio who“wie Men­schen im Gespräch klin­gen. Aus der Ge­schich­te von Adam und Eva (ar­me­ni­sche Fas­sung, ge­or­gi­sche Fas­sung ...) holt er Neu­ig­kei­ten – un­glaub­lich.

Er do­ku­men­tiert, und al­lein schon durch die An­ord­nung der Sät­ze hat man Ge­dich­te vor sich. Passt oh­ne­hin: So schön ist die Welt. Ly­risch mit­un­ter.

Im­mer ver­sucht er, so­fort in Bann zu schla­gen, und nach dem letz­tem Wort soll­te der Le­ser er­frischt auf­wa­chen. „Vo­gel­geis­ter“ist der jüngs­te Ver­such, Wein­ber­ger im deut­schen Sprach­raum be­kannt zu ma­chen.

Eli­ot Wein­ber­ger, 68, macht aus Kurz­nach­rich­ten ei­ne Er­zäh­lung

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