Top Lo­ca­ti­on auch für die ganz Klei­nen

Con­cept Sto­re. So macht man auch den klei­ne­ren Un­ter­neh­men den Zu­gang zu ei­nem gro­ßen Pu­bli­kum mög­lich. Und ist da­bei äu­ßerst fle­xi­bel

Kurier - - SERVICE - – EMIR NUMANOVIC

Wir ha­ben in Wi­en kein ei­ge­nes Ge­schäft, und es hat sich sehr gut ge­trof­fen, dass wir gera­de ei­ne neue Kol­lek­ti­on ent­wor­fen ha­ben, als ich zu­fäl­lig den Con­cept Sto­re auf der Ma­ria­hil­fer Stra­ße ent­deckt ha­be“, er­zählt Gre­ta Se­don und lä­chelt. „Das“, sagt sie „war ein Voll­tref­fer“. Die jun­ge Frau küm­mert sich um das Mar­ke- ting von cho­coMe, ei­ner un­ga­ri­schen Scho­ko­la­den­ma­nu­fak­tur, die nun auch in Wi­en Fuß fas­sen will. Die Pa­let­te der Pro­duk­te ist breit, je­doch wer­den al­le Krea­tio­nen aus hoch­wer­ti­gen Zu­ta­ten her­ge­stellt und an­ge­lehnt an die be­währ­te bel­gi­sche Tra­di­ti­on. Die Pro­duk­te und die Idee da­hin­ter hat cho­coMe jetzt auch zwei Wo­chen lang im Con­cept Sto­re auf der Ma­ria­hil­fer Stra­ße prä­sen­tiert.

„Das hat ganz gut ge­passt, wir ha­ben Pro­duk­te ver­kauft, aber wir ha­ben den Sto­re auch als Platt­form ge­nutzt. Wir ha­ben Kun­den und po­ten­zi­el­le Part­ner ein­ge­la­den und wir konn­ten gleich die gan­ze Pa­let­te von Pro­duk­ten vors­tel- len. Wenn man zu den Kun­den hin­geht, dann kann man nur ganz we­nig mit­neh­men. Und wenn al­les im La­den auf be­rei­tet liegt, dann wirkt das auch viel bes­ser“, sagt Se­don.

Ein bieg­sa­mes Ge­schäft

Lu­kas Turn­heim, Ma­na­ger im Con­cept Sto­re, be­schreibt den La­den als ei­nen sehr fle­xi­blen Raum, der sich in­ner­halb kür­zes­ter Zeit dem neu­en Mie­ter an­pas­sen lässt. „Der Raum ist tech­nisch so aus­ge­stat­tet, dass wir ihn an ei­nem ein­zi­gen Tag to­tal um­stel­len kön­nen und er dann ganz an­ders wir­ken kann. Licht und Re­ga­le kön­nen um­ge­baut und ver­än­dert wer­den, und selbst­ver­ständ­lich auch das, was wir an den Mo­ni­to­ren zu se­hen be­kom­men“, er­klärt Turn­heim.

Das Team von cho­coMe kann das nur be­stä­ti­gen und ist auch voll des Lo­bes für den Ver­mie­ter. „Un­se­re De­si­gner und IT-Spe­zia­lis­ten ha­ben mit dem Team von Con­cept Sto­re her­vor­ra­gend zu­sam­men­ge­ar­bei­tet, und wir konn­ten auch Sta­tis­ti­ken füh­ren über den Ver­kauf und dar­über, was die Be­su­cher am meis­ten in­ter­es­siert hat“, ist San­dor über­zeugt.

Stand­ort mit viel Lauf kund­schaft

Beim Con­cept Sto­re mie­ten sich ver­schie­de­ne Un­ter­neh­men ein, die grö­ße­ren be­nut­zen den Raum oft für ei­ne Art Markt­for­schung, sie tes­ten neue Pro­duk­te und ana­ly­sie­ren, wie sie auf ein brei­te­res Pu­bli­kum wir­ken. Oft stel­len sie auch ei­ne neue Spar­te vor. Den klei­ne­ren Un­ter­neh­men und Start-ups geht es um den Be­kannt­heits­grad, weil sie auf die­sem Stand­ort auch sehr vie­le Pas­san­ten er­rei­chen.

Dem Team von cho­coMe hat es im Sto­re je­den­falls ge­fal­len. Und sie wol­len sich dem­nächst wie­der ein­mie­ten. Se­don lä­chelt: „Spä­tes­tens dann, wenn wir wie­der ei­ne neue Kol­lek­ti­on ha­ben.“

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