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Wä­ren jetzt Na­tio­nal­rats­wah­len, wür­de die ÖVP Platz eins er­rei­chen, be­rich­tet pro

fil. Laut den Mei­nungs­for­schern von Uni­que re­se­arch kä­me die ÖVP der­zeit auf 33 Pro­zent (+1), die SPÖ auf 26 Pro­zent (-2), die FPÖ auf 22 (-3), die Grü­nen auf 7 (-5), Ne­os auf 6 Pro­zent, und Pe­ter

Pilz wür­de mit 5 Pro­zent den Ein­zug in den Na­tio­nal­rat schaf­fen. Die Kanz­ler­fra­ge ma­chen ÖVP und SPÖ un­ter sich aus: Se­bas­ti­an Kurz baut mit 37 Pro­zent (+2) sei­nen Vor­sprung aus, Chris­ti

an Kern sackt auf 25 Pro­zent (-7) ab, Heinz-Chris­ti­an

Stra­che (FPÖ) kommt nur auf 11 Pro­zent. *** Der neue Ge­mein­de­bun­dPrä­si­dent Al­f­red Riedl ( ÖVP) for­dert Straf­zah­lun­gen für Par­tei­en, die nicht ge­nü­gend Wahl­bei­sit­zer stel­len. Par­tei- en, die die Ar­beit an­de­ren über­las­sen, sol­len da­für zah­len und die fi­nan­zi­el­le Ent­schä­di­gung, die es in ei­ni­gen Ge­mein­den für Bei­sit­zer gibt, über­neh­men, so Riedl im Ö1„Mor­gen­jour­nal“. Riedl for­der­te er­neut, dass der Bund den Ge­mein­den die Kos­ten für die Wahl voll er­set­zen soll­te. Die­se lä­gen tat­säch­lich bei 2,50 Eu­ro pro Wäh­ler, der Bund zah­le aber nur 84 Cent. Die ÖVP ist am bes­ten Weg zu ih­rer ers­ten Wahl­kampfSpen­den­mil­li­on. Bis Sams­tag­mit­tag hat die Par­tei laut

APA knapp 350.000 Eu­ro an Spen­den im In­ter­net ver­öf­fent­licht. Der ers­te Groß­spen­der hat sich mit KTMChef Ste­fan Pie­rer (sie­he In­ter

view auf Sei­te 4) aber be­reits ge­mel­det: Er will die ge­sam­te am Mon­tag vor­lie­gen­de Spen­den­sum­me ver­dop­peln.

Der Drit­te Na­tio­nal­rats­prä­si

dent Nor­bert Ho­fer (FPÖ) pran­gert die „di­plo­ma­ti­schen Ge­pflo­gen­hei­ten“von Kanz­ler Chris­ti­an Kern an. Die Kri­tik Kerns an Un­garn mit An­dro­hung von EU-Mit­tel­kür­zun­gen sei Bei­spiel für „we­nig sach­li­che Kri­tik“, glei­che ei­nem „Ele­fan­ten im Por­zel­lan­la­den“und be­schä­me die „Tra­di­ti­on Ös­ter­reichs“. SPÖ-Klub­ob­mann Andre­as

Schie­der re­agier­te mit Ver­wun­de­rung, „dass die FPÖ hier Un­garn ver­tei­digt und Ös­ter­reich an­greift“. Es ge­he ja nicht um „Kri­tik an der un­ga­ri­schen Be­völ­ke­rung, son­dern an der rechts­na­tio­na­len Re­gie­rung“. Un­garns Mi­nis­ter­prä­si­dent Vik­tor Or­ban ver­su­che nur, mit ei­nem „An­ti-EU-Kurs von der so­zia­len Schief­la­ge in sei­nem Land“ab­zu­len­ken, so Schie­der.

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