Die Ad­mi­ra nütz­te Alt­achs Jet­lag

4:1-Er­folg. Die Süd­städ­ter be­sieg­ten ei­nen mü­den Eu­ro­pa-Le­ague-Star­ter

Kurier - - SPORT - – STE­PHAN BLUMENSCHEIN

Fast zwei Ta­ge ver­brach­ten die Alt­a­cher nach dem Eu­ro­pa-Le­ague-Spiel bei Gent auf dem Flug­ha­fen in Os­ten­de. Das war ganz si­cher kei­ne op­ti­ma­le Vor­be­rei­tung auf das Bun­des­li­ga-Spiel bei der Ad­mi­ra, auch wenn die Vor­arl­ber­ger schluss­end­lich doch noch am Sams­tag­abend in Wi­en an­ge­kom­men war.

In der Süd­stadt setz­te sich die Plei­ten-, Pech- und Pan­nen­se­rie fort. Es setz­te ei­ne 1:4-Nie­der­la­ge, die ers­te im ach­ten Pflicht­spiel un­ter Trai­ner Schmidt, des­sen Ver­such mit fünf neu­en Spie­lern im Ver­gleich zum 1:1 bei Gent ei­nen po­si­ti­ven Im­puls zu ge­ben, ver­puff­te. Als Aus­re­de für die Ab­fuhr woll­te Schmidt die Hor­ror­an­rei­se auch nach der Ab­fuhr nicht gel­ten las­sen: „Die Ad­mi­ra war heu­te die rei­fe­re Mann­schaft“, re­sü­mier­te er.

Vi­el­leicht wä­re die Par­tie an­ders ver­lau­fen, hät­te Gal­vao in der drit­ten Mi­nu­te die ers­te Chan­ce des Spie­les ver­wer­tet. Es soll­te die ein­zi­ge her­aus­ge­spiel­te Mög­lich­keit der Vor­arl­ber­ger blei­ben.

Die Ad­mi­ra, bei der Trai­ner Bu­ric trotz der 0:3-Start­plei­te beim LASK mit Starkl für Spi­ri­do­no­vic nur ei­ne Än­de­rung vor­nahm, be­kam die Par­tie schnell in den Griff. Das 1:0 war ei­ne Frage der Zeit: Gro­zu­rek ver­wer­te­te die drit­te Chan­ce (19.).

Die Süd­städ­ter leg­ten gleich nach: Knas­müll­ner, Toth und Sax konn­ten sich durch­kom­bi­nie­ren, der Flü­gel­spie­ler traf mit ei­nem plat- zier­ten Schuss zum 2:0 (22.).

Da­nach ka­men die Gäs­te bes­ser ins Spiel, weil die Ad­mi­ra sich weit zu­rück­zog. Aber die Süd­städ­ter ent­schie­den die Par­tie noch vor der Pau­se: Ein Frei­stoß von Toth wur­de un­halt­bar für Kee­per Ko­bras ab­ge­fälscht (45.+1).

Die zwei­te Hälf­te plät­scher­te lan­ge da­hin, bis Ad­mi­ra-Kee­per Leit­ner den ein­ge­wech­sel­ten Ai­g­ner foul­te. Der Rou­ti­nier ver­wer­te­te den Elf­me­ter (78.). Ei­ne Alt­a­cher Schluss­of­fen­si­ve blieb aber aus. Im Ge­gen­teil: Toth stell­te mit der letz­ten Ak­ti­on den 4:1-End­stand her (93.).

„Hut ab, wie wir heu­te al­les, was wir uns vor­ge­nom­men ha­ben, um­ge­setzt ha­ben“, mein­te Bu­ric, der sei­nen Spie­lern ei­nen frei­en Tag als Be­loh­nung schenk­te.

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