250 Stroh­bal­len stan­den in Flam­men

Be­zirk Krems. Mit­glie­der von acht Feu­er­weh­ren wa­ren 18 St­un­den im Lösch­ein­satz

Kurier - - CHRONIK -

Erst nach 18 St­un­den konn­te Ent­war­nung ge­ge­ben wer­den. Der Brand von 250 Stroh­bal­len in Wolfs­ho­fer­amt, Be­zirk Krems, for­der­ten in der Nacht auf Sonn­tag acht Feu­er­weh­ren. Es be­stand die Ge­fahr, dass die Flam­men auf den Wald über­grei­fen.

Sams­tag, ge­gen 17 Uhr, wur­de die Feu­er­wehr Wolfs- ho­fer­amt zu ei­nem Fahr­zeug­brand alar­miert. Rasch stell­te sich je­doch her­aus, dass zahl­rei­che zu ei­nem Hau­fen ge­schlich­te­te Stroh­bal­len auf ei­nem Feld Feu­er ge­fan­gen hat­ten. Sie stan­den schon in Voll­brand – und auch das na­he­ge­le­ge­ne Holz­la­ger lo­der­te be­reits. Nun droh­ten die Flam­men auf das an­gren­zen­de Wald­stück über­zu­grei­fen. So­fort alar­mier­ten die Ein­satz­kräf­te wei­te­re Feu­er­weh­ren nach und leg­ten ei­ne Löschlei­tung von ei­nem na­hen Teich. Glück­li­cher­wei­se konn­te der Brand rasch un­ter Kon­trol­le ge­bracht wer­den. Die Feu­er­wehr ent­schied, die Stroh­bal­len kon­trol­liert ab­bren­nen zu las­sen. Erst in den frü­hen Mor­gen­stun­den konn­ten die letz­ten Glut­nes­ter be­kämpft wer­den. Die Er­mitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che lau­fen.

In Kärn­ten war in der Nacht auf Sonn­tag auf ei­nem Rei­ter­hof Feu­er aus­ge­bro­chen. Die ein­ge­stell­ten 40 Pfer­de konn­ten ge­ret­tet wer­den.

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