Grill­par­zers Brö­sel für Goe­the

Kurier - - FREIZEIT - – P.

Au­to­bio­gra­fie. Grill­par­zers Er­in­ne­run­gen aus 1855 – 20 Jah­re vor sei­nem Tod ge­schrie­ben – wa­ren ver­grif­fen. Wie­der er­hält­lich: Wie Grill­par­zer bei Tisch brö­sel­te, und Goe­the Brö­sel­chen zu Brö­sel­chen zu ei­nem Häuf­lein zu­sam­men leg­te ... Ver­le­ger Jo­chen Jung soll im KU­RI­ER selbst sa­gen, war­um man das Buch le­sen soll­te (er hat ja recht): „Grill­par­zer ist wie die Ahn­frau: ge­hört zur Fa­mi­lie, aber mehr weiß man nicht, ist tot und soll es blei­ben. Sei­ne Au­to­bio­gra­fie ist hin­ge­gen über­ra­schend un­ter­hal­tend und wie von heu­te. Ein sehr le­ben­di­ger Zeit­ge­nos­se, neu­gie­ri­ger Rei­sen­der, glän­zen­der Pro­sa­s­ti­list.“

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