Nach dem LASK war­tet Ri­je­ka: Salz­burgs Zie­le sind hoch, aber die Zeit ist knapp

Kurier - - SPORT - – STE­PHAN BLUMENSCHEIN

Im Stress. Es klingt nach ei­nem 1:1-Heim­re­mis ge­gen ei­nen Auf­stei­ger ko­misch, ist aber so: Se­ri­en­meis­ter Salz­burg hat den bes­ten Start in die Bun­des­li­ga seit 2014 ge­schafft. Trai­ner Ro­se war nach sei­nem sechs­ten Pflicht­spiel oh­ne Nie­der­la­ge aber trotz­dem nur be­dingt zu­frie­den. „Wir ha­ben re­la­tiv we­nig zu­ge­las­sen, aber auch viel zu we­ni­ge zwin­gen­de Ak­ti­on Rich­tung geg­ne­ri­sches Tor ge­habt“, mein­te der Deut­sche zwi­schen den bei­den viel wich­ti­ge­ren Cham­pi­ons­Le­ague-Qua­li­fi­ka­ti­ons­spie­len ge­gen Ri­je­ka.

Ro­se blieb sich treu. Wie­der wur­de or­dent­lich durch­ro­tiert. Mit Pon­gra­cic, Stangl, Wolf, Hai­da­ra und Gul­brand­sen stan­den im Ver­gleich zum 1:1 ge­gen Ri­je­ka fünf neue Spie­ler in der Start­elf. Das war auch nicht zu über­se­hen. Das blin­de Ver­ständ­nis fehl­te, die Ab­stim­mung eben­falls. Bei­des ist beim Salz­bur­ger Spiel durch die Mit­te ex­trem wich­tig. Das be­wies auch das herr­lich her­aus­ge­spiel­te 1:0 durch Hwang, als sich Salz­burg das ein­zi­ge Mal in die End­zo­ne durch­kom­bi­nie­ren konn­te.

Re­ge­ne­ra­ti­on

In die­se Rich­tung ging auch Ro­ses Ana­ly­se: „Wir sind im letz­ten Drit­tel nicht zwin­gend ge­nug.“An die­sen Din­gen will Ro­se ar­bei­ten. Doch Zeit da­für hat der neue Trai­ner mo­men­tan kei­ne. Denn der Match­plan ist viel zu eng, um die­se De­fi­zi­te in Trai­nings­ein­hei­ten aus­zu­mer­zen, weil je­ne zwi­schen den Spie­len für die drin­gend nö­ti­ge Re­ge­ne­ra­ti­on be­nö­tigt wer­den.

Ro­se ap­pel­liert wie­der an den Cha­rak­ter sei­ner Spie­ler: „Wir ha­ben Zie­le und Am­bi­tio­nen, de­nen müs­sen wir ver­su­chen ge­recht zu wer­den. Da­für müs­sen wir die Köp­fe hoch hal­ten, ei­ne Men­ta­li­tät ent­wi­ckeln, die uns zu­sam­men­hal­ten lässt. Wir woll­ten ge­gen den LASK mehr, aber ab nun geht es ge­gen Ri­je­ka. Fer­tig. Aus.“

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