Nur je­der Drit­te mel­det Hass-Pos­tings im Netz

Kurier - - POLITIK -

In­ter­net ver­hal­ten. Wie oft sind Men­schen in Ös­ter­reich mit Hass­pos­tings, Cy­ber­mob­bing und Fake News kon­fron­tiert und wie ge­hen sie da­mit um?

Mit Cy­ber­mob­bing und Hass­pos­tings wa­ren ins­ge­samt fast die Hälf­te der 1204 Be­frag­ten schon ein­mal kon­fron­tiert. 45 Pro­zent der 14 bis 70-Jäh­ri­gen ga­ben an, „sehr oft“oder „manch­mal“auf Hass­pos­tings im Netz ge­sto­ßen zu sein. Wäh­rend knap­pe in Drit­tel der über 60Jäh­ri­gen der­ar­ti­ge Er­fah­run­gen ge­macht hat, wa­ren es bei den un­ter 19-Jäh­ri­gen mehr als dop­pelt so vie­le. Mehr als die Hälf­te der Be­frag­ten gab an, die Pos­tings ein­fach zu igno­rie­ren. Le­dig­lich 31 Pro­zent mel­den die dis­kri­mi­nie­ren­de In­hal­te, elf Pro­zent ant­wor­ten auf Hass­Pos­tings. Drei Vier­tel wüss­ten nicht, wo­hin sie sich wen­den könn­ten. „Die ur­sprüng­li­cheI­dee, dass­sich­da­sIn­ter­net selbst re­gu­liert und Hass­pos­ter sich sel­ber iso­lie­ren, hat sich als falsch er­wie­sen“, re­sü­miert Stu­di­en­au­tor und Po­li­to­lo­gePe­terFilz­mai­er. Ei­ne von SP-Staats­se­kre­tä­rin Mu­na Duz­dar in­iti­ier­te Be­ra­tungs­stel­le ge­gen Hass im Netz star­tet ab 15. Sep­tem­ber. Die Or­ga­ni­sa­ti­on ZARA nimmt Mel­dun­gen von Hass­pos­tings ent­ge­gen, be­rät Op­fer und küm­mert sich um die Lö­schung der Ein­trä­ge.

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