„Der Ver­kehr in Wi­en war un­er­träg­lich“

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Bil­dung. Ge­org Witt­ber­ger ist 2015 mit sei­ner Fa­mi­lie von Wi­en-Lie­sing nach Ma­ria En­zers­dorf (Be­zirk Möd­ling) ge­zo­gen: „Wi­en war nicht mehr die Stadt, in der ich mich wohl­füh­le bzw. wo ich mei­ne Kin­der auf­wach­sen las­sen will.“Vor al­lem die Ver­kehrs­po­li­tik sei „pro­vo­zie­rend“ge­we­sen, weil man zur Nut­zung der „öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel ge­drängt“wer­de. Aber auch mit dem Kin­der­gar­ten sei­nes Soh­nes war Witt­ber­ger un­zu­frie­den: „Weil vie­le an­de­re Kin­der kein Deutsch konn­ten, hat sich auch die Spra­che von mei­nem Kind ver­schlech­tert, an­statt dass sie wei­ter ge­för­dert wur­de.“Am meis­ten scho­ckier­te es ihn, als sein Sohn plötz­lich „Mei­ne Haus und mei­ne Au­to“sag­te, ob­wohl er es be­reits bes­ser wuss­te.

Aus­schlag­ge­bend für den Um­zug war schluss­end­lich den­noch das not­wen­di­ge zu­sätz­li­che Kin­der­zim­mer für den Nach­wuchs. Witt­ber­ger ist aber zuf­rie­den mit sei­ner Ent­schei­dung. „In NÖ wird ge­schaut, was die Be­woh­ner beim Ver­kehr brau­chen und dann schnell um­ge­setzt. Auch die Si­tua­ti­on im Kin­der­gar­ten ist bes­ser“, fin­det er.

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