Der Wind sorgt für ei­nen Su­per-Frei­tag

Das Pro­gramm in Korea ist dicht ge­drängt. Auch der Sla­lom der Da­men wur­de ver­scho­ben. So­mit gibt es auch am Frei­tag zwei Ren­nen.

Kurier - - Pyeongchang -

40 Mi­nu­ten mit dem Lift un­ter­wegs war, da­für aber auf dem Ein­fahr­hang im­mer­hin noch zwei Läu­fe Sla­lom trai­nie­ren konn­te, „und das bringt mir sehr viel“.

Bes­se­rung zeich­net sich ab. Und so wird nach dem Su­per-Don­ners­tag mit Her­ren-Ab­fahrt und Da­men-Rie­sen­sla­lom auch der Frei­tag wie­der an­stren­gend für die Ski­fans in Mit­tel­eu­ro­pa – ab 2 Uhr MEZ (zwei­ter Lauf 5.15 Uhr MEZ) wird der Da­men­Sla­lom in Yong­py­ong mit Ste­pha­nie Brun­ner, den Kat­ha­ri­nas Gall­hu­ber und Li­ens­ber­ger so­wie Ber­na­det­te Schild statt­fin­den,ab3 UhrMEZ­der Su­per-G der Her­ren in Jeong­seon, und das al­les dann bei freund­li­chen Be­din­gun­gen.

Auch die Nacht zum Sams­tag wird kurz: Dann sind die Su­per-G-Da­men an der Rei­he, und zwar in Per­son von Cor­ne­lia Hüt­ter, Ni­co­le Schmid­ho­fer, Ta­ma­ra Tipp­ler und An­na Veith. Mein­hard Tat­schl, der Ver­trau­ens­trai­ner der Olym­pia­sie­ge­rin von 2014, wird den Kurs ausf lag­gen – auch in Sot­schi war ein Ös­ter­rei­cher der Kurs­set­zer.

Gro­ßes Fra­ge­zei­chen

Matthias May­er, vor vier Jah­ren Olym­pia­sie­ger in der Ab­fahrt, ging es am Tag nach sei­nem Sturz im Kom­bi­na­ti­ons­s­la­lom et­was bes­ser. Ob es aber für ei­nen Start in der Ab­fahrt rei­chen wür­de, das wuss­te der 27-Jäh­ri­ge am Mitt­woch nicht zu sa­gen.

„Ich hab’ ei­nen schmerz­haf­ten Blut­er­guss am Ge­säß, ich kann das Bein nicht in al­le Rich­tun­gen stre­cken“, ließ der Kärnt­ner nach sei­ner Kol­li­si­on mit ei­ner Bohr­ma­schi­ne und ei­nem Fo­to­gra­fen wis­sen – nicht un­be­dingt die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen.

Zum Trai­ning am renn­frei­en Tag be­ga­ben sich da­mit nur Han­nes Rei­chelt, Max Franz und Vin­cent Kriech­mayr. Das Trio be­rich­te­te bei stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren von doch deut­lich ver­än­der­ten Be­din­gun­gen, „die Schnee­tem­pe­ra­tur liegt um zehn Grad hö­her als noch am Di­ens­tag“.

Ob sie zu­min­dest am Frei­tag auf Matthias May­er zäh­len kön­nen? In Per­son von Mar­cel Hir­scher stün­de ein pro­mi­nen­ter Er­satz­mann be­reit, der vor zwei Jah­ren bei der Ge­ne­ral­pro­be in Süd­ko­rea als Sie­ben­ter be­wie­sen hat, dass ihm die­se Dis­zi­plin hier durch­aus liegt.

Der Olym­pia­sie­ger 2014 ist auch heu­er ein Co-Fa­vo­rit: Der Nor­we­ger Kje­til Jans­rud ist zwar bei der Ge­ne­ral­pro­be in Jeong­seon aus­ge­schie­den, doch wie drei Po­dest­plät­ze (ein Sieg) be­wei­sen, in gu­ter Form. Dass der Su­per-G in die­sem Win­ter ei­ne ös­ter­rei­chi­sche Do­mä­ne ist, das ha­ben Vin­cent Kriech­mayr (Sieg in Bea­ver Creek), Max Franz (zwei Mal Zwei­ter) so­wie Han­nes Rei­chelt und Max Franz (je zwei drit­te Plät­ze) be­wie­sen.

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