Ver­däch­ti­ger Ex-Of­fi­zier in Haft

Hick­hack im Agen­ten-Kri­mi zwi­schen Mos­kau un­dWi­en geht wei­ter

Kurier - - Erste Seite -

Der Ex-Bun­des­heer-Of­fi­zier, der im Ver­dacht steht, über zwan­zig Jah­re lan­ge für Russ­land spio­niert zu ha­ben, ist in der Nacht auf Sams­tag fest­ge­nom­men wor­den. Ei­ne Ent­schei­dung über die Ver­hän­gung der Un­ter­su­chungs­haft war zu­nächst aus­stän­dig. Die Bun­des­re­gie­rung hat­te über die Spio­na­ge-Af­fä­re be­reits am Frei­tag früh be­rich- tet. Au­ßen­mi­nis­te­rin Ka­rin Kn­eissl hat am Sams­tag in ei­nem Te­le­fo­nat mit ih­rem rus­si­schen Amts­kol­le­gen Ser­gej La­w­row von „kla­ren Fak­ten“ge­spro­chen.

Russ­land­wehrt sich

La­w­row sieht sein Land we­gen der Er­mitt­lun­gen in Ös­ter­reich zu Un­recht an den Pran­ger ge­stellt. Ge­heim­dienst­ex­per­te Sieg­fried Beer er­klärt in­des im KURIER-In­ter­view, was Mos­kau an Ös­ter­reich in­ter­es­siert, ana­ly­siert die miss­glück­te Ab­wehr und wun­dert sich über die Vor­gangs­wei­se der Bun­des­re­gie­rung.

Beer sagt: „Ei­nen pro­ble­ma­ti­schen Mit­ar­bei­ter in den ei­ge­nen Rei­hen hängt man in die­sem Ge­schäft tun­lichst nicht an die gro­ße Glo­cke.“ Un­ter­tags setzt sich die Son­ne durch.

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