Die 11 und die Gans

Kurier - - Erste Seite -

Nein, Sie müs­sen heu­te nicht Fa­sching fei­ern, wo qua­si noch Som­mer ist. Auch die ge­bra­te­ne Gans ist bei der No­vem­ber-Hitz’ eher schwer ver­dau­lich. Aber rein vomKa­len­der her ist heu­te Fa­schings­be­ginn un­dMar­ti­ni.

Ei­gent­lich be­ginnt der Fa­sching erst nach Drei-Kö­nig im Jän­ner. Aber am 11.11. wer­den die Nar­ren ge­weckt. An­geb­lich­weil die Zahl elf um eins grö­ßer ist als die zehn Ge­bo­te und eins klei­ner als die zwölf Apos­tel. Die Gans wie­der­um spei­sen wir, weil sich der hei­li­geMar­tin einst im Gän­se­stall ver­steck­te, um­nicht Bi­schof zu­wer­den, ihn die blö­den Gän­se aber schnat­ternd ver­rie­ten.

Da­her müs­sen sich Gän­se ha­ne­bü­che­ne Stu­di­en ge­fal­len las­sen­wie die­ser Ta­ge die­se im„Sci­en­ti­fic Report“: Gän­se mit Fa­mi­lie ver­dau­en ihr Fut­ter bes­ser als SingleGän­se (im Ernst!) und sind frucht­ba­rer. Da­bei geht’s jetzt doch vor al­lem dar­um, wie wir die Gans ver­dau­en. Mahl­zeit, mit Kraut und Knö­del! andre­as.schwarz@kurier.at

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.